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150 Jahre Max-Planck-Gymnasium

Am Dienstag, 15.10.2019 um 20:00 Uhr, hält Norbert Kottmann einen Lichtbildervortrag zu Geschichte und Gegenwart einer Schule im Wandel der Zeiten.

Der Vortrag wird eine anschauliche und kurzweilige Übersicht zur baulichen, inhaltlichen und personellen Entwicklung der hundertfünfzigjährigen Schulgeschichte des Max-Planck-Gymnasiums in Groß-Umstadt geben. Von den bescheidenen Anfängen als „Städtische Realschule“ im Jahr 1869 bis zum modern ausgestatteten Gymnasium mit über 1100 Schülerinnen und Schülern im Jahr 2019, wird der Vortrag die wechselvolle Schulgeschichte als ein Spiegelbild der lokalen und deutschen Geschichte präsentieren. Der Vortrag ist ein Teil des Jubiläumsprogramms des Max-Planck-Gymnasiums 2019 und Bestandteil der Vortragsreihe des „Umstädter Museums- und Geschichtsvereins e.V.“ im Museum Gruberhof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ein frühzeitiges Kommen wird wegen der begrenzten Zahl der Sitzplätze empfohlen. Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Kelterfest mit Sauerkraut

Sehr herzlich eingeladen zum traditionsreichen Kelterfest am So. 06.10.2019 sind alle Freunde des Gruberhof-Museums in Groß-Umstadt, Raibacher Tal 22. Der Museums- und Geschichtsverein heißt insbesondere Familien mit Kindern herzlich willkommen. Das Programm beginnt um 11 Uhr, ab 13 Uhr gibt´s Live-Musik mit der Band „Nobby & The Bobcats“.

Trotz schwacher Obsternte wird ausreichend frischer Most feilgeboten, alle Kinder dürfen gerne und gratis vom frisch gepressten Apfelsaft probieren. Für sie gibt es außerdem ein Quiz rund um den Apfel und die bis 10-Jährigen sind eingeladen, in den Ausstellungsräumen mehrere „Musinchen“ zu suchen und die Stellen zu bewundern, an denen sich die typischen Museumsmäuse so gerne aufhalten. Von einer Museumsrallye lassen sich die älteren Kinder gerne anspornen, ganz bestimmte Ausstellungsobjekte aufzusuchen - zu zweit, zu dritt bestimmt eine tolle Tour durch die verwinkelten Ausstellungsräume, in denen es vieles zu entdecken gibt.

Im Mittelpunkt des Museums stehen auch für die Erwachsenen viele landwirtschaftliche Geräte, Werkstätten und das zeithistorische Museum. Selbstverständlich ist auch das bürgerliche Wohnhaus geöffnet. Geschulte Museumsführer stehen für Rundgänge und Fachgespräche gerne zur Verfügung.

Wie immer ist auch fürs leibliche Wohl bestens gesorgt: Das am Brauchtumswochenende Anfang September eingelegte Sauerkraut wird mit Kammrippchen zum deftigen Mittagessen gereicht, alternativ gibt es Grillbratwurst. Selbstverständlich erwartet alle Gäste wieder die beliebte Kuchenauswahl zum fair gehandelten Kaffee.

Ab 13 Uhr ist die Band „Nobby & The Bobcats“ mit Live-Musik zu Gast, sie präsentieren einen Mix aus Rock’n Roll, Boogie Woogie, Evergreens und Deutschem Schlager und sorgen für beste Unterhaltung. Eine Combo, die nicht alles so ernst nimmt und es versteht, das Publikum in die wilden 50er und 60er Jahre zu entführen.

 

Brauchtumstag

Der Umstädter Museums- und Geschichtsvereins lädt für Sonntag, den 01.09., ab 11:00 Uhr wieder sehr herzlich zum Brauchtumstag ein. Wer ein wenig Alltag erleben möchte „wie´s früher war“, einen Blick in das überregional bedeutsame Museum werfen und die gemütliche Atmosphäre im Vierseitenhof genießen möchte, ist an diesem Tag im Gruberhof, Raibacher Tal 22, genau an der richtigen Adresse.

Ein historisch gewandetes Damenteam wird Wäsche waschen, wie es die Großeltern noch kannten. Dabei lassen sie sich gerne auf die Finger schauen bzw. tatkräftig helfen. Denn ein Waschtag war immer etwas Besonderes und mit viel Arbeit verbunden. Allerdings wuschen die Leute längst nicht so oft wie heute, Anfang des letzten Jahrhunderts zumeist nur alle 4 Wochen, bei vielen Kindern aber auch jede Woche. In großen Bottichen, Zubern und Trögen weichte man die Wäsche über Nacht ein. Besonders verschmutzte Stellen rieb die Hausfrau vorher noch mit Seife ein. In aller Frühe, oft schon um 4 Uhr, ging der eigentliche Waschtag los. Dabei halfen sich die Nachbarsfrauen oft gegenseitig. Mit Holz und Reisig machte man Feuer unter dem großen Waschkessel, als Waschmittel verwendete man Kern- und Schmierseife. Dann begann das Schrubben, Rubbeln, Stampfen, Spülen, Wringen, Trocknen, Bleichen und Plätten …

Traditionell wird auch wieder Weißkraut gehobelt und eingelegt, damit die Besucher des Kelterfestes im Oktober leckeres Sauerkraut kosten können. Passend dazu wird es eine Ausstellung zum Thema Vorratshaltung geben, denn alle Garten- und Feldfrüchte wurden verarbeitet und konserviert. Im Backhaus wird Brot und Blechkuchen gebacken, zum Einsatz kommt auch das alte Waffeleisen. Auf einem holzbefeuerten Küchenherd wird es mit viel Geschick gewendet, bis eine leckere Herzchenwaffel herauskommt. Ein großer Genuss für kleines Geld. An einem Kräuter- und Likörstand werden selbst hergestellte Leckereien feil geboten.

Interessierte Kinder können sich unter fachlicher Anleitung mit unterschiedlichen Gartenkräutern befassen und eine kleine Portion des selbst hergestellten Kräuter-Quarks mit nach Hause nehmen. Zwischendurch bleibt Gelegenheit für die Museumsrallye: Bis 10-Jährige dürfen in den Ausstellungsräumen mehrere „Musinchen“, typische Museumsmäuse, suchen und die älteren sind eingeladen, in den verschiedenen Abteilungen mit Hilfe eines Aufgabenblattes ausgewählte Objekte zu finden. Zu zweit, zu dritt bestimmt eine tolle Tour durch die verwinkelten Ausstellungsräume, in denen es vieles zu entdecken gilt. Aber auch die Erwachsenen sollten den ausführlichen Blick ins Museum nicht verpassen. Wertvolle Ausstellungsstücke und Einblicke in die Stadtgeschichte, die Handwerkerstuben, den Vorratskeller, die Gesindewohnung oder die landwirtschaftliche Ausstellung lohnen sich garantiert. Sehenswert sind auch die Abteilung „Jüdisches Leben“, das bürgerliche Wohnhaus und der Bauerngarten.

Selbstverständlich gibt es deftiges Essen, eine hausgemachte Gemüsesuppe, auf Wunsch ergänzt um eine Siedewurst oder auch die beliebte Brat- und Paprikawurst vom Grill. Am Nachmittag darf man sich auf einen fair gehandelten Kaffee und eine üppige Kuchentheke freuen. Selbstverständlich gibt es selbst gekelterten Apfelwein, Umstädter Wein und frisches Fassbier. Der Verein und die fleißigen Helferinnen und Helfer freuen sich auf Ihren Besuch mit der ganzen Familie! Wer mit dem Auto kommt, ist herzlich aufgefordert, über die Straße „Am Herrnberg“ auf der Rückseite des Museumsgeländes anzufahren, dort bietet der Sportplatz ganz viele Stellplätze direkt am Gruberhof und am Spielplatz der Freizeitanlage „Bleiche“.

Am 2. und 3. Septemberwochenende wird das Museum sonntags geschlossen bleiben, weil in Groß-Umstadt am 07.09. und 08.09. Bauernmarkt und vom 13.09. bis 16.09. Winzerfest gefeiert wird. Am 22.09. und 29.09. ist dann ab 13 Uhr wieder üblicher Sonntagsbetrieb und am 06.10. endet die aktuelle Saison mit dem beliebten Kelterfest.

Handwerkertag und Live-Musik im Gruberhof

Wenn am Pfingstmontag zahlreiche Handwerker im Gruberhof ihre „Werkstatt“ einrichten, dann gibt’s was zu sehen beim Polsterer (Foto), Drechsler, Schindelmacher, Schuster, Maler, den Klöpplerinnen, Spinnfrauen und beim Trockenfilzen. Jung und Alt sind eingeladen, den fingerfertigen Spezialisten über die Schulter zu schauen, mit ihnen zu plaudern und zu staunen, was man vor noch gar nicht so langer Zeit überall in direkter Nachbarschaft, wenn nicht sogar in der eigenen Familie, mit seiner Hände Arbeit hat herstellen können und müssen. Material- und Werkzeugkenntnis sowie Jahrhunderte alte Erfahrung waren vonnöten - und „wie´s früher mal war“, das kann man an beiden Feiertagen erleben

Besonders Familien aber auch Wander- oder Radfahrergruppen finden im Gruberhof im Raibacher Tal 22 in Groß-Umstadt ein ideales Ziel, denn nicht nur „Handwerk und Live-Musik“, sondern auch ein erstaunliches Museum, Geschichte und Gemütlichkeit laden zum Verweilen ein.

Im „Kaufmannsladen“ können sich Kinder wieder eine Naschtüte zusammenstellen lassen und für kleines Geld kaufen, im Hof Insektenhotels basteln oder an der Kinderrallye teilnehmen - denn die „Museumsmäuse“ sind umgezogen und freuen sich auf den Besuch neugieriger Kinder. Selbstverständlich „schießen“ die Vereins-Backfrauen leckere Sauerteigbrote in den Steinofen ein, die dann am Nachmittag verkauft werden. Auch hier ist Zuschauen ausdrücklich willkommen. Zwischendurch lohnt sich der Rundgang durchs bürgerliche Wohnhaus und das Museum, Führungen durch die Ausstellungsräume sind jederzeit möglich.

Bratwurst oder Paprikagriller verwöhnen die Gaumen, Erfrischungsgetränke, selbst gekelterter Äppelwoi, Umstädter Wein, Fassbier und fair gehandelter Kaffee zum selbst gebackenen Kuchen machen den Aufenthalt wie immer auch kulinarisch zum Genuss. Wie immer sind alle Produkte „bio - regional - fair“.

Und wer die Musik von LetSwing mag und erleben will, ist am Nachmittag ab 13 Uhr genau richtig. Ca. drei Stunden lang präsentiert die 7-köpfige Band aus dem Raum Dieburg Big-Band-Klassiker von Count Basie, Benny Goodman, Luis Jordan, Duke Ellington und neue Versionen von populären Songs. Grooviger und populärer Swing. Mehr: http://www.letswing.de.

Am Pfingstsonntag bleibt das Museum geschlossen, auch das Reparaturcafé entfällt wegen der Vorbereitungen. Pfingstmontag dann ist von 11 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Parkplätze gibt es auf dem benachbarten Sportplatz ausreichend.

Saisoneröffnung mit Live-Musik

Am Ostermontag, dem 22.04., um 11 Uhr öffnet das Gruberhof-Museum im Raibacher Tal 22 erstmals in diesem Jahr seine Pforten und lädt Familien, Wander- oder Radlergruppen herzlich ein, das beliebte Ausflugziel zu erkunden. Bis zum Kelterfest am 06. Oktober wird das Museum sonntags um 13 Uhr geöffnet sein und bei freiem Eintritt zum Besuch einladen. Gäste, die mit dem Auto kommen, sind herzlich aufgefordert, auf dem direkt angrenzenden Fußballplatz zu parken. Zufahrt über die Straße „Am Herrnberg“.

Der Umstädter Museums- und Geschichtsverein freut sich auch in diesem Jahr über viele Besucher, die durch die Ausstellungsräume schlendern und sich anschauen, welche Schätze das in Südhessen einmalige Museum zu zeigen hat. Handwerk, Landwirtschaft, Stadt- und Industriegeschichte sowie Archäologie geben einen guten Einblick in die lebendige Vergangenheit von Groß-Umstadt und die Region. Die Museumsführer werden Sie gerne begleiten und Auskunft geben. So manche Abteilung wurde ergänzt und aufgewertet - ein Rundgang lohnt allemal.

Für Kinder bietet der Verein wieder eine Museumsrallye an. Bis 10-Jährige dürfen in den Ausstellungsräumen mehrere „Musinchen“, typische Museumsmäuse, suchen und für die älteren gilt es, ganz bestimmte Objekte aufzusuchen. Zu zweit, zu dritt bestimmt eine tolle Tour durch die verwinkelten Ausstellungsräume, in denen es vieles zu entdecken gilt. Im Hof wird auch wieder ein Kindertisch eingerichtet, an dem unter Anleitung Samenkugeln hergestellt werden können, also Kugeln aus verschiedenen Erden mit Blumensamen, die die Kinder dann in die Natur werfen oder in den eigenen Garten mitnehmen können. Natürlich hat auch wieder der „Kaufmannsladen“ geöffnet, wo es für kleines Geld Naschtüten zu kaufen gibt.

Überhaupt sollte man sich Zeit nehmen, umherschweifen, plaudern und gemütlich verweilen. Selbstverständlich gibt es wieder einen deftigen Mittagsimbiss: Pellkartoffeln mit Quark und den ganzen Tag über Grillbratwurst und leckeren, selbstgebackenen Kuchen. Grundsätzlich bietet der Verein Produkte aus der Region bzw. Kaffee aus fairem Handel an.

Für flotte Live-Musik sorgt ab 13 Uhr die Band „Start The Bus“. Fünf erfahrene Jungs und ein Mädel aus und um Darmstadt - eine ehemalige Lehrerband - begeistern seit mehr als 15 Jahren ihr Publikum mit handgemachter Musik, fetzigen Oldies, Rock- und Pop-Cover-Songs von z.B. Big Mama Thornton, Aretha Franklin, Elvis, The Beatles aber auch Kid-Rock, Adele, Creedence Clearwater Revival, Queen und Caro Emerald.

Herkunft - Heimat - Wurzeln

Die „Umstädter Runde“ des Museums- und Geschichtsvereins Groß-Umstadt lädt am Dienstag, dem 09. April 2019, um 20 Uhr zu einem weiteren Vortrag der Reihe „Beiträge zur Stadtgeschichte“ sehr herzlich in den Gruberhof ein. Dr. Erwin Kreim spricht über „Herkunft - Heimat - Wurzeln“ und widmet sich seiner eigenen Familiengeschichte, die in Heubach vor ca. 200 Jahren begann.

Die Frage, woher wir kommen und wer wir sind, stellt sich im Laufe eines Lebens bestimmt jeder Mensch - früher oder später. Kreim versteht es, diese Suche nach der Herkunft und den Wurzeln entlang seiner Familienchronik nachzuzeichnen und zugleich ein zeithistorisches Sittenbild zu malen, denn immer waren und sind Menschen in Realitäten, in gesellschaftlichen Zusammenhängen unterwegs, die einen Lebensweg prägen und Entscheidungen beeinflussen. Begleiten Sie den Referenten bei seiner familiengeschichtlichen Spurensuche mit Einblicken in die Zeitläufte und Gepflogenheiten. Erfahren Sie mehr vom Rollenverständnis der Behörden und Mitbürger in unterschiedlichen Epochen, von nachbarschaftlicher Solidarität und konfessionellen Trennungslinien in dem „damals“ eher armen Dorf im nördlichen Odenwald.

Ca. 50 Personen finden im „Kuhstall“ Platz, bitte haben Sie Verständnis, wenn wir aus Sicherheitsgründen den Einlass beschränken. Der Eintritt ist frei, Spenden für die vielfältigen Aufgaben des Museums- und Geschichtsvereins sind wie immer willkommen.

Das 16. Jahrhundert - Zeit des Umbruchs

Die „Umstädter Runde“ des Museums- und Geschichtsvereins lädt am Dienstag, dem 12. März 2019 um 20 Uhr, zu einem weiteren Vortrag der Reihe „Beiträge zur Stadtgeschichte“ sehr herzlich in den Gruberhof ein. Heinz Laubscheer wird die Besucher mitnehmen ins 16. Jahrhundert - eine Zeit des Umbruchs in Umstadt, Deutschland und darüber hinaus.

Viele Menschen erleben gerade das 21. Jahrhundert als eine Zeit rasender Veränderungen und irritierender Entwicklungen. Dabei ist das nicht so einzigartig, wie wir es heute empfinden. Zeiten großer Umbrüche gab es auch früher schon. Das 16. Jahrhundert ist ein solcher Zeitabschnitt. Was passierte in dieser Epoche in Umstadt, das sich damals noch Omstadt nannte, was geschah im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation? Und was alles darüber hinaus? Was waren die Ursachen und welche Folgen hatte das für die Menschen und die Zeitgeschichte? Freuen Sie sich auf einen interessanten und informativen Vortrag.

Ca. 50 Personen finden im „Kuhstall“ Platz, bitte haben Sie Verständnis, wenn wir aus Sicherheitsgründen den Einlass beschränken. Der Eintritt ist frei, Spenden für die vielfältigen Aufgaben des Museums- und Geschichtsvereins sind wie immer willkommen.

Strick- und Spinncafé mit sagenhaften Geschichten

Jeweils am 1. Sonntag im Monat ab 14 Uhr lädt das Strick- und Spinncafé im „Kuhstall“ des Gruberhof-Museums in Groß-Umstadt alle Fans und Neugierigen ein, zusammenzusitzen, sich austauschen, Erfahrungen weiterzugeben oder vielleicht das Stricken, Häkeln, Stopfen, Nähen, Sticken, Klöppeln, Spinnen oder Weben wieder oder neu zu entdecken. Warum, so war die Idee, sollte das nicht mal garniert sein mit sagenhaften Erzählungen aus ferner Vergangenheit? Gemütlich zusammensitzen bei Handarbeit und Geschichten über längst vergessene Orte im Umstädter Wald? Die Handarbeitsgruppe und Herbert Schlegelmilch laden Jung und Alt am Sonntag, dem 03. März, sehr herzlich zu diesem ganz besonderen Nachmittagsprogramm ein.

Die weitläufigen Museumsräume befinden sich zwar noch im Winterschlaf, im gut geheizten Kuhstall sind jedoch wieder alle an Handarbeiten interessierten Menschen herzlich willkommen. Das lockere Miteinander bietet insbesondere für Kinder und Jugendliche eine Möglichkeit, sich den traditionellen Handarbeitstechniken zu nähern. Wer auch immer mal reinschnuppern möchte, bringe sich bitte gleich alle Utensilien mit oder komme einfach zum Schauen, Plaudern und Abgucken vorbei.

Und zwischendurch entführt der erfahrene Stadt- und Gästeführer Herbert Schlegelmilch die Besucher in den Umstädter Wald zum steinernen Löwen, den römischen Ausgrabungen am Wambold´schen Schlösschen, zum Klotzenhof am Klotzenberg, zum Hof Reichen Springen, den Hügelgräbern im Rauwald und dem ehemaligen Dorf Wächtersbach. Freuen sie sich auf einen unterhaltsamen und kurzweiligen Nachmittag.

Flurbereinigung und Aussiedlerhöfe

Die „Umstädter Runde“ des Museums- und Geschichtsvereins lädt sehr herzlich zu ihrem nächsten Vortrag in den Gruberhof im Raibacher Tal 22 sehr herzlich ein. Walter Schütz wird am Dienstag, dem 12. Februar, um 20 Uhr in einem ersten Teil zur „Landwirtschaft in Umstadt von 1900 bis zum Ende der 1. Feldbereinigung in den 1930 er Jahren“ sprechen. In einem zweiten Teil wird er dann im November an einem Erzählabend mit zwei Kollegen aus der Landwirtschaft über die - vielen Umstädtern noch erinnerliche - zweite Flurbereinigung und Aussiedlung plaudern.

Doch zunächst geht es um die Landwirtschaft um 1900, die Ausgangssituation für die spätere Entwicklung - auch des Weinbaus - und die Umstände einer ersten großen Feldbereinigung in den Jahren 1922 bis 27. Industrialisierung und Technisierung verändern das Gesicht von Groß-Umstadt, die flächenmäßige Entwicklung schreitet voran, andere Verkehrsmittel, neue Infrastruktur und Transportwege erfordern eine neue Stadtplanung, Berufsbilder ändern sich. Wo steht die Landwirtschaft in dieser Zeit und welche Veränderungen kündigen sich an? Der Referent wird diese Zusammenhänge nach intensiver Recherchearbeit erstmalig präsentieren und mit Bildmaterial veranschaulichen.

Ca. 50 Personen finden im „Kuhstall“ Platz, bitte haben Sie Verständnis, wenn wir aus Sicherheitsgründen den Einlass beschränken. Der Eintritt ist frei, Spenden für die vielfältigen Aufgaben des Museums- und Geschichtsvereins sind wie immer willkommen. Das gesamte Vortrags- und Veranstaltungsprogramm des Museumsvereins finden Sie hier auf der Homepage. Im Online-Shop sind auch die Bücher zu bestellen, in denen alle bisherigen Vorträge gesammelt sind und von denen z. T. nur noch Restexemplare vorrätig sind.

 

Sagenhaftes und Wahres aus dem Umstädter Land

Die „Umstädter Runde“ des Museums- und Geschichtsvereins lädt sehr herzlich zu ihrem ersten Vortrag zur Umstädter Geschichte im neuen Jahr ein. Herbert Schlegelmilch wird am Dienstag, dem 08. Januar, um 20 Uhr über längst vergessene Orte im Umstädter Wald und allerlei sagenhafte Erzählungen aus ferner Vergangenheit berichten. Eine kleine Reise zu Plätzen, die kaum noch jemand kennt, bebildert mit zahlreichen Fotos und musikalisch begleitet von zwei Umstädter Bänkelsängern.

Angelehnt ist dieser lebendige Vortrag an die seit Jahren stattfindende „Sommerexpedition“ des Stadt- und Gästeführers, die mit dem Planwagen durch den Umstädter Wald führt zum steinernen Löwen, den römischen Ausgrabungen am Wambold´schen Schlösschen, zum Klotzenhof am Klotzenberg, zum Hof Reichen Springen, den Hügelgräbern im Rauwald und dem ehemaligen Dorf Wächtersbach. Freuen sie sich auf einen lehrreichen, spannenden und kurzweiligen Abend im Gruberhof.

Ca. 50 Personen finden im „Kuhstall“ Platz, bitte haben Sie Verständnis, wenn wir aus Sicherheitsgründen den Einlass beschränken. Der Eintritt ist frei, Spenden für die vielfältigen Aufgaben des Museums- und Geschichtsvereins sind wie immer willkommen. Das Gruberhof-Museum finden Sie in 64823 Groß-Umstadt, Raibacher Tal 22.

Am Di. 12.02., werden Walter Schütz und Mitstreiter über: „Die Flurbereinigungen in Feldern und Weinbergen und die Aussiedlerhöfe“ sprechen.

 

Adventsmarkt im Gruberhof

Stimmungsvolle Adventszeit für Groß und Klein hat der Umstädter Museums- und Geschichtsverein auch in diesem Jahr für das bevorstehende 2. Adventswochenende am 08.12. und 09.12. vorbereitet und leistet damit in heimeliger Atmosphäre einen familienfreundlichen Beitrag zum Groß-Umstädter Adventsgeschehen.

Zahlreiche Standbetreiber haben sich wieder angemeldet, und bieten auf Wunsch des Veranstalters hauptsächlich Selbstgebasteltes bzw. Selbstproduziertes wie Mützen, Schnitzereien, Seifen, Grußkarten, Schmuck, selbst Genähtes aus Stoff und Filz, Keramik, schönes aus Wolle, Töpferwaren, Seidenmalerei, Kirschkernkissen, Misteln, Liköre, Salze, Kräuter, Honig und vieles mehr.

Darüber hinaus laden die vielen Nischen, Räume und Gebäude des 4-Seitenhofes alle Besucher jeden Alters zu einer spannenden Entdeckungsreise ein: In der Küche des Wohnhauses können insbesondere Kinder in der Weihnachtsbäckerei mit anpacken und - vom Herd in den Mund - die ofenfrischen Plätzchen vernaschen! Im Weinkeller werden ab 15 Uhr Geschichten vorgelesen. In der „Küferei“ präsentiert der Museumsverein das aktuelle Sortiment an Umstadt-Büchern, dabei ist auch der druckfrische Band 12 der Reihe „autmundisstat“ mit 5 Beiträgen zur Stadtgeschichte und der neue Fotobildband der Stadt als ideales Weihnachtsgeschenk.

Um 16:30 Uhr singt am Samstag der Gesangverein Raibach weihnachtliche Lieder, am Sonntag zur gleichen Zeit übernimmt der Ev. Posaunenchor das musikalische Programm, direkt danach kommt der Nikolaus mit seinem Engel und einem wirklich großen Sack voller Überraschungen zu den Kindern. Die feierliche Beleuchtung und Tannengrün sorgen rundum für vorweihnachtliche Stimmung.

Zum Aufwärmen gibt’s den obligaten Glühwein, heißen Sliwowitz und einen eigens komponierten Rieslingpunsch, Kinder bekommen vom Museumsverein selbst gemixten alkoholfreien Früchtepunsch. Fürs leibliche Wohl sorgen wie im Vorjahr die Spielvereinigung mit Bratwurst und Pommes, der Museumsverein mit seinem Adventscafé im Kuhstall und manch andere Leckerei wird es auch bei den Ausstellern geben. Alles in allem gibt es 1001 Gründe, das 2. Adventswochenende jeweils zwischen 14 und 19 Uhr im Gruberhof zu genießen.

„Die Odenwälder Tracht - Romantik und Wirklichkeit“

Die „Umstädter Runde“ des Museums- und Geschichtsvereins im Gruberhof-Museum lädt auch in diesem Winterhalbjahr zu den beliebten Vorträgen zur „Umstädter Stadtgeschichte“ ein. Den Auftakt bestreitet am Dienstag, dem 13.11., um 20 Uhr Gerd Grein mit dem Thema „Die Odenwälder Tracht - Romantik und Wirklichkeit“.

Im Odenwald wurde um 1800 wie in jeder anderen deutschen Landschaft eine regionale Tracht getragen. Trachten kamen in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts auf und entwickelten ein mehr oder minder ausgeprägtes Aussehen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden die regionalen Kleidungsgewohnheiten im Odenwald jedoch aufgegeben. Es gab einen fließenden Übergang, der sich nicht abrupt änderte, sondern man trug zu älteren Trachtenstücken moderne Kleidung. Die Haube und die Röcke mit Schürzen haben sich am längsten gehalten.

Hans von der Au (1892-1955) war der erste und einzige, der sich um die heimische Tracht verdient gemacht hatte. 1952 erschien sein bemerkenswertes Buch über die Odenwälder Tracht. Doch mittlerweile ist eine lange Zeit vergangen und die Aussagen und Statements von Hans von der Au müssen relativiert werden. Gerd J. Grein hat sich auf Grund fünfzigjähriger Befassung mit dem Thema verdient gemacht. Er hat zahlreiche Anmerkungen und Berichtigungen zum Werk von Hans von der Au gemacht.

Besonders hat er mit dem Irrglauben aufgeräumt, es gäbe eine einheitliche Odenwälder Tracht. Das Gegenteil ist der Fall. Wenn behauptet wird, der Odenwald begänne auf der Sachsenhäuser Mainbrücke, so ist dem Irrtum Tür und Tor geöffnet. Es gab um 1800 zahlreiche regionale Trachten, angefangen vom Umland von Frankfurt, der Erbacher Gegend, dem sog. „Grofeland“, dem Lindenfelser Territorium, dem Gersprenztal und dem Hinteren Odenwald.

Zudem gab es auch ein Nebeneinander von Dreispitz und Schaufelhut, kurzer Kniebundhose und langer Hose, roter, blauer und schwarzer Weste. Die Kleider der Frauen waren zum Ende des 18. Jahrhunderts viel barocker und voluminöser und im 19. Jahrhundert mutierte die schlanke Silhouette. Aufgeräumt wird auch von der romantischen Vorstellung, dass Unverheiratete den Dreispitz mit der Spitze nach vorne trugen, die Verheirateten jedoch mit der Breitseite. Es gab auch keine bestickten Strumpfbänder für die Männer, wie es die Träger der Trachtengruppen weismachen wollen, sondern „Knieriemen“, lederne Bindebänder, usw. Es gibt also noch zahlreiche Neuigkeiten zu berichten, von denen Gerd J. Grein erzählt.

Ca. 50 Personen finden im „Kuhstall“ Platz, bitte haben Sie Verständnis, wenn der Veranstalter aus Sicherheitsgründen den Einlass beschränkt. Der Eintritt ist frei, Spenden für die vielfältigen Aufgaben des Museums- und Geschichtsvereins sind wie immer willkommen. Das Gruberhof-Museum finden Sie in 64823 Groß-Umstadt, Raibacher Tal 22.

Kelterfest mit Sauerkraut

Sehr herzlich eingeladen zum traditionsreichen Kelterfest am Sonntag, 07.10., sind alle Freunde des Gruberhof-Museums in Groß-Umstadt, Raibacher Tal 22. Der Museums- und Geschichtsverein heißt insbesondere Familien mit Kindern herzlich willkommen. Das Programm beginnt um 11 Uhr, ab 13 Uhr gibt’s Live-Musik mit der Band „Nobby & The Bobcats“.


Kelterobst gibt’s in diesem Jahr reichlich, alle Kinder dürfen gerne und gratis vom frisch gepressten Most probieren. Ansonsten bietet das Kinderprogramm von 13 bis 17 Uhr das Herstellen von Natur-Mobiles an, mit typischen Herbstfrüchten wie Nüssen, Eicheln und Beeren. Aber auch Rindenstücke, Zapfen und Weinrebe können phantasievoll verarbeitet werden. Darüberhinaus sind bis 10-Jährige eingeladen, in den Ausstellungsräumen mehrere „Musinchen“ zu suchen und die Stellen zu bewundern, an denen sich die typischen Museumsmäuse so gerne aufhalten. Von einer Museumsrallye lassen sich die älteren Kinder gerne anspornen, ganz bestimmte Ausstellungsobjekte aufzusuchen - zu zweit, zu dritt bestimmt eine tolle Tour durch die verwinkelten Ausstellungsräume, in denen es vieles zu entdecken gibt.

Im Mittelpunkt des Museums stehen auch für die Erwachsenen viele landwirtschaftliche Geräte, Werkstätten und das zeithistorische Museum. Selbstverständlich ist auch das bürgerliche Wohnhaus geöffnet. Geschulte Museumsführer stehen für Rundgänge und Fachgespräche gerne zur Verfügung.

Wie immer ist auch fürs leibliche Wohl bestens gesorgt: Das am Brauchtumswochenende anlässlich des Umstädter 1275-Jahr-Jubiläums im August eingelegte Sauerkraut wird mit Kammrippchen zum deftigen Mittagessen gereicht, alternativ gibt es Grillbratwurst. Selbstverständlich erwartet alle Gäste wieder die beliebte Kuchenauswahl zum fair gehandelten Kaffee.


Ab 13 Uhr ist die Band „Nobby & The Bobcats“ mit Live-Musik zu Gast, sie präsentieren einen Mix aus Rock’n Roll, Boogie Woogie, Evergreens und Deutschem Schlager und sorgen für beste Unterhaltung. Eine Combo, die nicht alles so ernst nimmt und es versteht, das Publikum in die wilden 50er und 60er Jahre zu entführen.

 

Sonntags in den Gruberhof

Noch bis zum Kelterfest am 07. Oktober lädt das Groß-Umstädter Museum jeweils sonntags zum Besuch der reichhaltigen und vielfältigen Sammlung zur Zeit- und Stadtgeschichte sehr herzlich ein. Selbstverständlich ist dann auch das Museumscafé im ehemaligen Kuhstall geöffnet, eine Tasse fair gehandelten Kaffees und ein Stück Kuchen sowie Erfrischungsgetränke sind immer im Angebot. Ein Museumsführer steht für Fragen und Erläuterungen zur Verfügung, eine gute Gelegenheit, bei jedem Wetter mal mit Freunden oder der Familie durch die Ausstellungsräume zu streifen. Von 13 bis 18 Uhr sind Besucher bei freiem Eintritt herzlich willkommen.

Viele tausend Schätze hat das in Südhessen einmalige Museum „Gruberhof“ zu zeigen. Landwirtschaft, Handwerk, Kulturgeschichte, Archäologie, ja sogar Exponate von Franken und Römern sind zu sehen, die Spuren in Groß-Umstadt hinterlassen haben. Besondere Attraktionen sind das Brauerei-Modell und die Brauerei-Vitrine, die Geschichte des Winzerfestes, Lampen, Lüster und Leuchter der Fa. Palme & Walter, der Schaukasten von Kissner/Ritzert-Scheren, die Sammlung zu Münzen, Maßen und Gewichten. In der großen Scheune ist eine komplette Ausstellungszeile zum Thema „Feuer und Herd“ entstanden, sie zeigt eine Entwicklungsgeschichte der menschlichen Nutzung von Feuer, aber auch dessen Gefahren und Bedrohung.

Unter dem nördlichen Schleppdach mit 125 qm Ausstellungsfläche sind die landwirtschaftlichen Geräte zur Bodenbearbeitung, Aussaat und Ernte untergebracht, die bisher in unterschiedlichsten Winkeln ihren Platz hatten und unter dem Schleppdach-Ost befindet sich - ein echtes Alleinstellungsmerkmal - der Kern der Scherenschmiede Kissner, die in Umstadt von 1860 bis in die 70-er Jahre ein blühendes Unternehmen und in der Leder- und Textilindustrie weltweit Markt beherrschend war!

Das alles zu sehen ist noch Gelegenheit am 23.09., am 30.09. und am 07.10.2018.

Museum bleibt 2 Sonntage geschlossen

 

An den beiden folgenden Wochenenden bleibt das Museum im Gruberhof in Groß-Umstadt geschlossen, denn am 08. und 09. September ist Bauernmarkt, vom 14. bis 17. September feiert die ganze Region Winzerfest. So geht der regelmäßige Betrieb erst wieder am 23. September weiter, jeweils von 13 bis 18 Uhr ist dann sonntags bis 07. Oktober geöffnet, wenn das große Kelterfest ansteht und mit frischem Most, deftigem Essen und Live-Musik die Saison abschließt.

Ein Besuch des Museums ist insbesondere mit der Familie ein Highlight. Attraktive Ausstellungen zur Stadt-, Zeit- und Industriegeschichte, Handwerk und Landwirtschaft erzählen von vergangen Zeiten. Die Abteilung zum jüdischen Leben zeigt sich neu aufgestellt und interaktiv, das Wohnhaus mit bürgerlichem Wohnen, der Bauerngarten und die Geräteausstellung im Außenbereich machen noch jeden Gast neugierig. Museumsführer sind vor Ort, im Museumscafé „Kuhstall“ kann man ein Stück Kuchen oder einen selbstgemachten Äppler genießen. Der Eintritt ist frei.

Handwerkertage und Live-Musik

Wenn an Pfingsten zahlreiche Handwerker im Gruberhof ihre „Werkstatt“ einrichten, dann gibt’s was zu sehen … Jung und Alt sind eingeladen, den fingerfertigen Spezialisten an beiden Feiertagen über die Schulter zu schauen, mit ihnen zu plaudern und zu staunen, was man vor noch gar nicht so langer Zeit überall in direkter Nachbarschaft, wenn nicht sogar in der eigenen Familie, mit seiner Hände Arbeit hat herstellen können und müssen. Material- und Werkzeugkenntnis sowie Jahrhunderte alte Erfahrung waren vonnöten und „wie´s früher mal war“, das kann man an beiden Feiertagen erleben.

So zeigen ihre Handarbeitskunst Karl-Heinz Geiß (Drechselarbeiten), Hajnalka Poth (Trockenfilzen), Armin Leschke und Sohn (Schuster), Günter Rybarzyk (Schmied), Franz Knößlsdorfer (Schreiner) und Tobias May (Maler).

Das beliebte Kinderprogramm bietet Basteln von Windlichtern, es gibt die Kinderrallye „Musinchen“ bis 10 Jahre und die Museumsexpedition ab 10 Jahre. Für beide Suchrallyes gibt es als Belohnung eine selbst zusammengestellte Naschtüte aus dem Kaufmannsladen.

Besonders Familien aber auch Wander- oder Radfahrergruppen finden im Gruberhof im Raibacher Tal 22 in Groß-Umstadt ein ideales Ziel, denn nicht nur „Handwerk und Live-Musik“, sondern auch ein erstaunliches Museum, Geschichte und Gemütlichkeit laden zum Verweilen ein. So lohnt sich der Rundgang durchs bürgerliche Wohnhaus und das Museum, Führungen durch die Ausstellungsräume sind jederzeit möglich. Besonders empfohlen sei die seit Ostern neu gestaltete Ausstellung zur Stadtgeschichte.“

Leckerer Spießbraten, Bratwurst oder Paprikagriller verwöhnen die Gaumen, Erfrischungsgetränke, selbst gekelterter Äppelwoi, Umstädter Wein, Fassbier und fair gehandelter Kaffee zum selbst gebackenen Kuchen machen den Aufenthalt wie immer auch kulinarisch zum Genuss. Wie immer sind alle Produkte „bio - regional - fair“.

An beiden Pfingstfeiertagen ist von 11 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Und wer die Musik von Creedence Clearwater Revival mag und erleben will, ist am Montagnachmittag ab 13 Uhr genau richtig. Ca. drei Stunden lang bringt „CREEDENCE forever“ die Superhits aber auch weniger bekannte Titel zu Gehör, präsentiert im authentischen, „handgemachten“ Sound der 70er - ohne Schnickschnack. Also, Spaß pur! Mehr: www.creedenceforever.de.

Umstädter Erinnerungen verschoben

Die für Dienstag, den 08.05., angekündigte Veranstaltung: Umstädter Erinnerungen: „Die Flurbereinigung und Aussiedlerhöfe“ muss aus organisatorischen Gründen auf den Herbst 2018 verschoben werden. Somit ist die aktuelle Vortragsreihe 2017/18 abgeschlossen. Hierfür bittet die Umstädter Runde um Verständnis.

Ungeachtet dessen lädt das Groß-Umstädter Museum jeweils sonntags zum Besuch der reichhaltigen und vielfältigen Sammlung zur Zeit- und Stadtgeschichte sehr herzlich ein. Die Museumsaufsicht steht für Fragen und Erläuterungen zur Verfügung, eine gute Gelegenheit, bei jedem Wetter mal mit Freunden oder der Familie durch die Ausstellungsräume zu streifen. Von 13 bis 18 Uhr sind Besucher bei freiem Eintritt herzlich willkommen.

Am Sonntag, dem 06. Mai, ist ab 14 Uhr die Handarbeitsgruppe und am Sonntag, dem 13.05., ebenfalls ab 14 Uhr das Reparaturcafé im Hof, allemal Grund, vorbei zu schauen und ins Plaudern zu kommen. Selbstverständlich ist dann auch das Museumscafé im ehemaligen Kuhstall geöffnet, eine Tasse fair gehandelten Kaffees und ein Stück Kuchen sowie Erfrischungsgetränke sind immer im Angebot.

An den beiden Pfingstfeiertagen finden jeweils ab 11 Uhr wieder die beliebten Handwerkertage statt, am Montag ab 13 Uhr gibt’s Live-Musik mit „Creedence forever“.

Kinos und Theater in Umstadt

Sehr herzlich lädt die „Umstädter Runde“ des Museums- und Geschichtsvereins zu einem stadthistorischen Plauderabend in den „Kuhstall“ des Gruberhof-Museums ein. Wo seit 12 Jahren klassische Vorträge zur Umstädter Stadtgeschichte präsentiert wurden, stehen am Dienstag, dem 10. April um 20 Uhr, wieder „Umstädter Erinnerungen“ auf dem Programm.


Hannelore Reichwein und Werner Filip werden einen Überraschungsgast mitbringen und den Abend gemeinsam mit den Zuhörern gestalten. Zunächst werden sie über die unterschiedlichsten Theaterveranstaltungen berichten, die im Zeitraum ab etwa 1900 bis in die 1960er Jahre das Publikum faszinierten. Die Aufführungen fanden an verschiedenen Plätzen in statt, regelmäßig kamen auch Wanderbühnen nach Umstadt. Danach widmen sich die drei Protagonisten den Umstädter Filmtheatern bzw. Kinos seit deren Aufkommen zu Beginn des 20. Jahrhunderts bis zur letzten Filmvorführung im Jahr 1990. Wie viele und wo diese verschiedene Kinos waren, wer sie betrieb und was sich so manche konkurrierenden Besitzer für ihr Publikum einfallen ließen, wird der Abend enthüllen.

Anhand zahlreicher Fotos werden viele Erinnerungen anschaulich gemacht, das Publikum ist eingeladen, aktiv zum Gelingen eines lebhaften Erinnerungsabends beizutragen. Ca. 50 Personen finden im „Kuhstall“ Platz, bitte haben Sie Verständnis, wenn der Veranstalter aus Sicherheitsgründen den Einlass beschränkt. Der Eintritt ist frei, Spenden für die vielfältigen Aufgaben des Museums- und Geschichtsvereins sind wie immer willkommen.

Ostermontag ist Saisoneröffnung

Am Ostermontag, dem 02.04., um 11 Uhr öffnet das Gruberhof-Museum im Raibacher Tal 22 erstmals in diesem Jahr seine Pforten und lädt Familien, Wander- oder Radlergruppen herzlich ein, das beliebte Ausflugziel zu erkunden. Bis zum Kelterfest am 07. Oktober wird das Museum sonntags um 13 Uhr geöffnet sein und bei freiem Eintritt zum Besuch einladen. Wer das abwechslungsreiche Jahresprogramm schon mal vorab studieren möchte, findet Einzelheiten hier auf der Homepage. Gäste, die mit dem Auto kommen, sind herzlich aufgefordert, auf dem direkt angrenzenden Hartplatz zu parken. Zufahrt über die Straße „Am Herrnberg“.

Der Umstädter Museums- und Geschichtsverein freut sich auch in diesem Jahr über viele Besucher, die durch die Ausstellungsräume schlendern und sich anschauen, welche Schätze das in Südhessen einmalige Museum zu zeigen hat. Handwerk, Landwirtschaft, Stadt- und Industriegeschichte sowie Archäologie geben einen guten Einblick in die lebendige Vergangenheit von Groß-Umstadt und die Region. Die Museumsführer werden Sie gerne begleiten und Auskunft geben. Besonders sehenswert und beeindruckend ist die komplett neu konzipierte Ausstellung zum jüdischen Leben in Groß-Umstadt. Dank der engen Zusammenarbeit mit dem Hessenpark konnten moderne Schauelemente aufgestellt werden. Die Stadt- und Kirchengeschichte wurde ebenfalls erheblich aufgewertet - sehenswert und aufschlussreich.

Für Kinder bietet der Verein wieder eine Museumsrallye an. Bis 10-Jährige dürfen in den Ausstellungsräumen mehrere „Musinchen“, typische Museumsmäuse, suchen und für die älteren gilt es, ganz bestimmte Objekte aufzusuchen. Zu zweit, zu dritt bestimmt eine tolle Tour durch die verwinkelten Ausstellungsräume, in denen es vieles zu entdecken gilt. Und im „Kaufmannsladen“ können sich die Kinder wieder eine Naschtüte zusammenstellen lassen und für kleines Geld kaufen.

Überhaupt sollte man sich Zeit nehmen, umherschweifen, plaudern und gemütlich verweilen. Selbstverständlich gibt es wieder einen deftigen Mittagsimbiss: Pellkartoffeln mit Kräuterquark und den ganzen Tag über Grillbratwurst und leckeren, selbstgebackenen Kuchen. Grundsätzlich bietet der Verein Produkte aus der Region bzw. Kaffee aus fairem Handel an.


Für flotte Live-Musik sorgt die Band „Start The Bus“. Fünf erfahrene Jungs und ein Mädel aus und um Darmstadt - eine ehemalige Lehrerband - begeistern seit mehr als 15 Jahren ihr Publikum mit handgemachter Musik, fetzigen Oldies, Rock- und Pop-Cover-Songs von z.B. Big Mama Thornton, Aretha Franklin, Elvis, The Beatles aber auch Kid-Rock, Adele, Creedence Clearwater Revival, Queen und Caro Emerald.

„Vom Lehenshof zum Diplomatenschloss“

Das Curtischloss - Vortrag von Thomas Hahn

Die „Umstädter Runde“ des Museums- und Geschichtsvereins lädt erneut sehr herzlich zu einem Vortrag zur „Umstädter Stadtgeschichte“ ein. Thomas Hahn wird am Dienstag, dem 13. März um 20 Uhr seine neuesten Forschungsergebnisse zum Curtischloss präsentieren, einem von 7 Herrschaftshäusern in Groß-Umstadt, dem einzigen, das nicht mehr existiert.

Erfahren Sie mehr über die Geschichte eines Lehenshofes, der zum Diplomatenschloss wurde und auf dessen Grundmauern heute ein Anbau des Max-Planck-Gymnasiums steht. Wie gestaltete sich der Werdegang des Adelshofes bis ins 16. Jahrhundert, wann wurde er Curti-Besitz und zum Renaissance-Schloss ausgebaut? Wie sah es eigentlich aus? Wer war Curti, der Kurpfälzer Diplomat mit italienischen Wurzeln in englischen Diensten? Wie ging es weiter, vom Schloss zum Armenhaus, was passierte in der Nazizeit? Was haben die Jahre 1960-63 mit dem Gymnasium zu tun und was ist uns heute zur Erinnerung geblieben?

Ca. 50 Personen finden im „Kuhstall“ Platz, bitte haben Sie Verständnis, wenn wir aus Sicherheitsgründen den Einlass beschränken. Der Eintritt ist frei, Spenden für die vielfältigen Aufgaben des Museums- und Geschichtsvereins sind wie immer willkommen. Das Gruberhof-Museum finden Sie in 64823 Groß-Umstadt, Raibacher Tal 22.

Die nächste Plauderrunde mit Fotos und Anekdoten findet dann am Dienstag, dem 10.04. um 20 Uhr statt, es wird gehen um „Kinos und Theater in Umstadt“. Das gesamte Vortrags- und Veranstaltungsprogramm des Museumsvereins steht auf der Homepage des Vereins (www.gruberhof-museum.de). Dort sind auch die Bücher zu bestellen, in denen alle bisherigen Vorträge gesammelt sind und von denen z. T. nur noch Restexemplare vorrätig sind.

Monatliches Strick- und Spinncafé im „Kuhstall“


Jeweils am 1. Sonntag im Monat ab 13 Uhr lädt das Strick- und Spinncafé im „Kuhstall“ des Gruberhof-Museums in Groß-Umstadt alle Fans und Neugierigen ein, zusammenzusitzen, sich austauschen, Erfahrungen weiterzugeben oder vielleicht das Stricken, Häkeln, Stopfen, Nähen, Sticken, Klöppeln, Spinnen oder Weben wieder oder neu zu entdecken.

Das gilt auch in der Saisonpause des bis Ostern geschlossenen Museums. Am 04. März sind also alle an Handarbeiten interessierten Menschen herzlich willkommen. Das lockere Miteinander bietet insbesondere für Kinder und Jugendliche eine Möglichkeit, sich diesen kleinen Handarbeitstechniken zu nähern. Wer auch immer mal reinschnuppern möchte, bringe sich bitte gleich alle Utensilien mit oder komme einfach zum Schauen, Plaudern und Abgucken vorbei. Die Gruppe hat sich neu formiert, Frau Silke Zilles möchte den bewährten Traditionsfaden aber weiter spinnen und mit der Gruppe auch im Saisonbetrieb an den Museumsveranstaltungen mitwirken. Selbstverständlich gibt es für alle Neugierigen und TeilnehmerInnen auch Kaffee und Kuchen; der Verein weist aber ausdrücklich darauf hin, dass keine offene Bewirtung stattfindet.

Plauderei zur Umstädter Fassenacht

Der Umstädter Museums- und Geschichtsverein lädt für Fastnachtsdienstag, den 13. Februar, um 19:11 Uhr sehr herzlich zu einer unterhaltsamen Plauderrunde zur Umstädter Fassenacht ein. Anhand zahlreicher Fotos und mit zahlreichen Anekdoten im Gepäck werden Reiner Schütz, Karin Kurz und Hannelore Reichwein in Erinnerungen schwelgen und die närrischen Zeiten von Groß-Umstadt noch einmal aufleben lassen.

Im Bildarchiv des Vereins befinden sich echte Raritäten aus der Zeit, als die Fastnachtsbälle und -veranstaltungen noch gesellschaftliche Höhepunkte im Umstädter Kulturprogramm waren. Wer sich selbst an diese „tollen“ Geschichten rund um das Karnevalstreiben und die daran beteiligten Personen erinnern kann bzw. sie im Rückblick kennen- und nacherleben möchte, ist herzlich eingeladen, dabei zu sein. Alle Besucher dürfen sich auf einen kurzweiligen und unterhaltsamen Abend freuen, Mitplaudern oder einfach nur Zuhören beim „Gebabbel“ der Eingeweihten ist ausdrücklich erwünscht.

Ca. 50 Personen finden im „Kuhstall“ Platz, bitte haben Sie Verständnis, wenn wir aus Sicherheitsgründen den Einlass beschränken. Der Eintritt ist frei, Spenden für die vielfältigen Aufgaben des Museums- und Geschichtsvereins sind wie immer willkommen. Das Gruberhof-Museum finden Sie in 64823 Groß-Umstadt, Raibacher Tal 22.

Der nächste Vortrag findet dann am Dienstag, dem 13.03. um 20 Uhr statt, wenn Thomas Hahn über „Das Curtischloss“ spricht.

Monatliches Strick- und Spinncafé im „Kuhstall“

 

Jeweils am 1. Sonntag im Monat ab 13 Uhr lädt das Strick- und Spinncafé im „Kuhstall“ des Gruberhof-Museums in Groß-Umstadt alle Fans und Neugierigen ein, zusammenzusitzen, sich austauschen, Erfahrungen weiterzugeben oder vielleicht das Stricken, Häkeln, Stopfen, Nähen, Sticken, Klöppeln, Spinnen oder Weben wieder oder neu zu entdecken.

Das gilt auch in der Saisonpause des bis Ostern geschlossenen Museums. Am 04. Februar sind also alle an Handarbeiten interessierten Menschen herzlich willkommen. Das lockere Miteinander bietet insbesondere für Kinder und Jugendliche eine Möglichkeit, sich diesen kleinen Handarbeitstechniken zu nähern. Wer auch immer mal reinschnuppern möchte, bringe sich bitte gleich alle Utensilien mit oder komme einfach zum Schauen, Plaudern und Abgucken vorbei. Die Gruppe hat sich neu formiert, nachdem Heidelore Andres die Leitung aus gesundheitlichen Gründen abgeben hat. Silke Zilles möchte den Faden aufnehmen und mit der Gruppe auch im Saisonbetrieb an den Museumsveranstaltungen mitwirken. Selbstverständlich gibt es für alle TeilnehmerInnen auch Kaffee und Kuchen; der Verein weist aber ausdrücklich darauf hin, dass keine offene Bewirtung stattfindet.

„Kriegsende und Nachkriegsjahre in Umstadt“ - Wiederholung

Am 16. Januar war der „Kuhstall“ im Gruberhof-Museums schon vorzeitig voll besetzt, so dass viele Interessenten auf einen Wiederholungstermin verströstet werden mussten. Der findet statt am Dienstag, dem 30. Januar um 20 Uhr. Georg Brenner und Franz Huber werden gerne noch einmal über das Kriegsende 1945 und die Nachkriegsjahre in Groß-Umstadt plaudern und alle Besucher - so sie denn mögen - in die „Umstädter Erinnerungen“ einbeziehen.

Viele ältere Menschen, die von ihrem Leben erzählen, hört man immer wieder sagen: „Darüber könnte ich ein Buch schreiben“. Meistens aber bleiben unvergessliche Erlebnisse, unglaubliche persönliche Wendungen und bewegende Schicksalsmomente unveröffentlicht. Warum also nicht einfach mal drüber reden? Sie haben die Nachkriegszeit und den Übergang von einem politischen System ins andere in Groß-Umstadt erlebt? Welche persönlichen und gesellschaftlichen (Um-)Brüche waren zu beobachten und zu bewältigen? Wie gelang es, über 2000 Ausgebombte und Flüchtlinge in die Stadtgemeinschaft aufzunehmen, sie unterzubringen und zu versorgen? Wie ging man in der Familie und in der Nachbarschaft mit der eigenen „Geschichte“ um? Es wurden ja nicht nur Straßennamen geändert …

Anhand zahlreicher Fotos werden Georg Brenner und Franz Huber ihre Erinnerungen anschaulich machen, sie sollen das Publikum zu eigenen Beiträgen, Kommentaren und Erinnerungen inspirieren … Ca. 50 Personen finden im „Kuhstall“ Platz, bitte haben Sie Verständnis, wenn wir aus Sicherheitsgründen den Einlass beschränken. Der Eintritt ist frei, Spenden für die vielfältigen Aufgaben des Museums- und Geschichtsvereins sind wie immer willkommen. Das Gruberhof-Museum finden Sie in 64823 Groß-Umstadt, Raibacher Tal 22.

Adventsmarkt

Vorweihnachtliche Stimmung am 2. Adventswochenende

Stimmungsvolle Adventszeit für Groß und Klein hat der Umstädter Museums- und Geschichtsverein auch in diesem Jahr für das bevorstehende 2. Adventswochenende am 09.12. und 10.12. vorbereitet und leistet damit in heimeliger Atmosphäre einen familienfreundlichen Beitrag zum Groß-Umstädter Adventsgeschehen.

 

Zahlreiche Standbetreiber haben sich wieder angemeldet, und bieten auf Wunsch des Veranstalters hauptsächlich Selbstgebasteltes bzw. Selbstproduziertes wie Mützen, Schnitzereien, Seifen, Grußkarten, Schmuck, selbst Genähtes aus Stoff und Filz, Keramik, schönes aus Wolle, Töpferwaren, Seidenmalerei, Kirschkernkissen, Misteln, Liköre, Salze, Kräuter, Honig und vieles mehr.

Darüber hinaus laden die vielen Nischen, Räume und Gebäude des 4-Seitenhofes alle Besucher jeden Alters zu einer spannenden Entdeckungsreise ein: In der Küche des Wohnhauses können insbesondere Kinder in der Weihnachtsbäckerei mit anpacken und - vom Herd in den Mund - die ofenfrischen Plätzchen vernaschen! In der Wohnstube werden Geschichten vorgelesen und man kann Kinderspielzeug entdecken, mit dem Oma und Opa einst gespielt haben … In der „Küferei“ präsentiert der Museumsverein das aktuelle Sortiment an Umstadt-Büchern, dabei ist auch der druckfrische Band 11 der Reihe „autmundisstat“ mit 6 Beiträgen zur Stadtgeschichte.


Um 16:30 Uhr singt am Samstag der GSL-Chor weihnachtliche Lieder, am Sonntag zur gleichen Zeit übernimmt der Ev. Posaunenchor das musikalische Programm, direkt danach kommt der Nikolaus mit seinem Engel und einem wirklich großen Sack voller Überraschungen zu den Kindern. Die feierliche Beleuchtung und Tannengrün sorgen rundum für vorweihnachtliche Stimmung.

Zum Aufwärmen gibt’s den obligaten Glühwein, heißen Sliwowitz und einen eigens komponierten Rieslingpunsch, Kinder bekommen vom Museumsverein selbst gemixten alkoholfreien Früchtepunsch. Fürs leibliche Wohl sorgen wie im Vorjahr die Spielvereinigung mit Bratwurst und Pommes, der Museumsverein mit seinem Adventscafé im Kuhstall und manch andere Leckerei wird es auch bei den Ausstellern geben. Alles in allem gibt es 1001 Gründe, das 2. Adventswochenende jeweils zwischen 14 und 19 Uhr im Gruberhof zu genießen.

 

„Umstädter Mühlen“

Die „Umstädter Runde“ des Museums- und Geschichtsvereins startet am Dienstag, dem 14. November um 20 Uhr, ihre 12. Vortragsreihe zur „Umstädter Stadtgeschichte“ im Gruberhof. Franz Huber präsentiert den zweiten Teil seiner Forschungsergebnisse zu den „Umstädter Mühlen“. Nachdem er am 14. März über die drei Rauwiesen- und die drei Oberwiesenmühlen gesprochen hatte, stehen diesmal die Stadtmühle und weitere „Umstadt-Mühlen“ im Mittelpunkt, also jene, die sich ebenfalls auf dem Gebiet der heutigen Kernstadt befanden.

Franz Huber wird jede Mühle mit Ersterwähnung, Standort des Anwesens und der Führung des Mühlbachs beschreiben. Zur Sprache kommen auch die Personen, die entweder einer Mühle ihren Namen gaben oder einen entscheidenden Impuls gaben, um ihren Aufbau voranzubringen. Ca. 40 Bilder werden seine Ausführungen veranschaulichen und das Publikum zu eigenen Beiträgen, Kommentaren und Erinnerungen inspirieren … Mitreden ist nämlich ausdrücklich erwünscht. Das neue Konzept zwischen „Vortrag“ und „Umstädter Erinnerungen“ lädt im weiteren Veranstaltungsprogramm bis Mai 2018 dazu ein, mit „sachkundigen“ Personen ins Plaudern zu kommen … Auf dem Programm stehen jeweils dienstags ab 20 Uhr:
14.11. - „Umstädter Mühlen, Teil 2“
16.01. - „Kriegsende und Nachkriegsjahre in Umstadt“
13.02. - „Fassenacht in Umstadt“
13.03. - „Das Curtischloss“
10.04. - „Kinos und Theater in Umstadt“
08.05. - „Die Flurbereinigung und Aussiedlerhöfe“

Ca. 60 Personen finden im „Kuhstall“ Platz, bitte haben Sie Verständnis, wenn wir aus Sicherheitsgründen den Einlass beschränken. Der Eintritt ist frei, Spenden für die vielfältigen Aufgaben des Museums- und Geschichtsvereins sind wie immer willkommen. Das Gruberhof-Museum finden Sie in 64823 Groß-Umstadt, Raibacher Tal 22.

Kelterfest mit Sauerkraut

 

Sehr herzlich eingeladen zum traditionsreichen Kelterfest sind alle Freunde des Gruberhof-Museums in Groß-Umstadt, Raibacher Tal 22 - auch wenn die Apfelernte in diesem Herbst komplett ausfällt und Keltern diesmal nicht gezeigt werden kann. Der Museums- und Geschichtsverein heißt trotzdem insbesondere Familien mit Kindern herzlich willkommen. Das Programm beginnt um 11 Uhr, ab 13 Uhr gibt’s Live-Musik mit der Band „Nobby & The Bobcats“.

Sollte wider Erwarten doch noch Kelterobst aufzutreiben sein, dürfen alle Kinder gerne und gratis vom frisch gepressten Most probieren. Ansonsten bietet das Kinderprogramm das Herstellen von Natur-Mobiles an, mit typischen Herbstfrüchten wie Nüssen, Eicheln und Beeren. Aber auch Rindenstücke, Zapfen und Weinrebe können phantasievoll verarbeitet werden. Darüberhinaus sind bis 10-Jährige eingeladen, in den Ausstellungsräumen mehrere „Musinchen“ zu suchen und die Stellen zu bewundern, an denen sich die typischen Museumsmäuse so gerne aufhalten. Von einer Museumsrallye lassen sich die älteren Kinder gerne anspornen, ganz bestimmte Ausstellungsobjekte aufzusuchen - zu zweit, zu dritt bestimmt eine tolle Tour durch die verwinkelten Ausstellungsräume, in denen es vieles zu entdecken gibt.

Im Mittelpunkt des Museums stehen auch für die Erwachsenen viele landwirtschaftliche Geräte, Werkstätten und das zeithistorische Museum. Selbstverständlich ist auch das bürgerliche Wohnhaus geöffnet. Geschulte Museumsführer stehen für Rundgänge und Fachgespräche gerne zur Verfügung.

Wie immer ist auch fürs leibliche Wohl bestens gesorgt: Das bei „Kraut & Rüben“ am „Brauchtumstag“ Anfang September eingelegte Sauerkraut wird mit Kammrippchen zum deftigen Mittagessen gereicht, alternativ gibt es Grillbratwurst. Selbstverständlich erwartet alle Gäste wieder die beliebte Kuchenauswahl zum fair gehandelten Kaffee.

Ab 13 Uhr ist die Band „Nobby & The Bobcats“ mit Live-Musik zu Gast, sie präsentieren einen Mix aus Rock’n Roll, Boogie Woogie, Evergreens und Deutschem Schlager und sorgen für beste Unterhaltung. Eine Combo, die nicht alles so ernst nimmt und es versteht, das Publikum in die wilden 50er und 60er Jahre zu entführen.

Museum 2 Sonntage geschlossen

An den beiden folgenden Wochenenden bleibt das Museum im Gruberhof in Groß-Umstadt geschlossen, denn am 09. und 10. September ist Bauernmarkt, vom 15. bis 18. September feiert die ganze Region Winzerfest. So geht der regelmäßige Betrieb erst wieder am 24. September weiter, jeweils von 13 bis 18 Uhr ist dann sonntags bis 08. Oktober geöffnet, wenn das große Kelterfest ansteht und mit frischem Most, duftendem Brot und Live-Musik die Saison abschließt.

Ein Besuch des Museums ist insbesondere mit der Familie ein Highlight. Attraktive Ausstellungen zur Stadt-, Zeit- und Industriegeschichte, Handwerk und Landwirtschaft erzählen von vergangen Zeiten. Die Abteilung zum jüdischen Leben zeigt sich seit diesem Jahr ganz neu und interaktiv, das Wohnhaus mit bürgerlichem Wohnen, der Bauerngarten und die Geräteausstellung im Außenbereich machen noch jeden Gast neugierig. Museumsführer sind vor Ort, im Museumscafé „Kuhstall“ kann man ein Stück Kuchen oder einen selbstgemachten Äppler genießen. Der Eintritt ist frei.

„Kraut und Rüben“

Sehr herzlich eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger aus Nah und Fern wieder zum Brauchtumstag des Umstädter Museums- und Geschichtsverein im Gruberhof, Raibacher Tal 22, am Sonntag, dem 03.09. ab 11 Uhr. Dieser Tag steht unter dem Motto „Kraut & Rüben“, u.a. weil den ganzen Tag über frisches Weißkraut gehobelt und eingelegt wird, eine Äpfelschälmaschine zum Einsatz kommt und unterschiedliche Rübensorten sowie Gerätschaften zur Verarbeitung ausgestellt werden.

Hinzu kommt ein Kräuter- und Likörstand mit selbst hergestellten Leckereien, und das alte Waffeleisen kommt zum Einsatz. Auf einem holzbefeuerten Küchenherd wird das Eisen mit viel Geschick gewendet, bis eine leckere Herzchenwaffel herauskommt. Ein großer Genuss für kleines Geld. Für Kinder bietet der Verein erstmals eine Museumsrallye an. Bis 10-Jährige dürfen in den Ausstellungsräumen mehrere „Musinchen“, typische Museumsmäuse, suchen und für die älteren gilt es, ganz bestimmte Objekte aufzusuchen. Zu zweit, zu dritt bestimmt eine tolle Tour durch die verwinkelten Ausstellungsräume, in denen es vieles zu entdecken gilt.

Aber auch die Erwachsenen sollten den ausführlichen Blick ins Museum nicht verpassen. Wertvolle Ausstellungsstücke und Einblicke in die Stadtgeschichte, die Handwerkerstuben, den Vorratskeller, die Gesindewohnung oder die landwirtschaftliche Ausstellung lohnen sich garantiert. Die Abteilung „Jüdisches Leben“ ist ganz neu aufgestellt, das bürgerliche Wohnhaus und der Bauerngarten sind allemal sehenswert. Und selbstverständlich gibt es deftiges Essen, u.a. eine hausgemachte Gemüse-/Kartoffelsuppe, auf Wunsch ergänzt um eine Siedewurst, oder auch die beliebte Bratwurst vom Grill. Am Nachmittag darf man sich auf einen fair gehandelten Kaffee und eine üppige Kuchentheke freuen. Selbstverständlich gibt es selbst gekelterten Apfelwein, Umstädter Wein und frisches Fassbier. Der Verein und die fleißigen Helferinnen und Helfer freuen sich auf Ihren Besuch mit der ganzen Familie!

Wer mit dem Auto kommt, ist herzlich aufgefordert, über die Straße „Am Herrnberg“ auf der Rückseite des Museumsgeländes anzufahren, dort bietet der Sportplatz, der als Parkplatz freigegeben ist, ganz viele Stellplätze direkt am Gruberhof und am Spielplatz der Freizeitanlage „Bleiche“.

Am 2. und 3. Septemberwochenende wird das Museum sonntags geschlossen bleiben, weil am 09./10.09. Bauernmarkt und vom 15.09. bis 18.09. in Groß-Umstadt Winzerfest gefeiert wird. Am 24.09. ist dann wieder üblicher Sonntagsbetrieb, am 01.10. lädt Heidelore Andres wieder zum monatlichen Handarbeitstag in den „Kuhstall“ ein und am 08.10. endet die aktuelle Saison mit dem beliebten Kelterfest. Wer also noch mal die gemütliche Atmosphäre und ein wenig „Wie´s früher war“ schnuppern möchte, hat an den verbleibenden Tagen reichlich Gelegenheit.

Floristenkunst im Gruberhof

Auch in diesem Jahr werden die Absolventen der dualen Berufsausbildung „Floristin/Florist“ ihre Abschlussprüfung im Gruberhof in Groß-Umstadt ablegen und am Sonntag, dem 2. Juli von 13 bis 18 Uhr ihre Arbeiten öffentlich ausstellen. Der Umstädter Museums- und Geschichtsverein war schon 2015 und 2016 Gastgeber, und auch in diesem Sommer lädt er gemeinsam mit dem Prüfungsausschuss für Floristen/Floristinnen der Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, sich die Blumenkunst im historischen Ambiente anzuschauen.

Die Floristenausbildung dauert in der Regel drei Jahre, die Prüfung besteht aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil. Der schriftliche Teil ist abgeschlossen, den praktischen Teil werden die Auszubildenden am Freitag, dem 30.6. hinter verschlossenen Türen im Gruberhof absolvieren. Drei Arbeitsproben sind anzufertigen: „Binden eines Straußes“, „Fertigen einer gesteckten Gefäßfüllung“ und „Bepflanzen eines Gefäßes“. Hinzu kommt eine „komplexe Prüfungsaufgabe“ nach Wahl aus den Aufgabenfeldern: Hochzeitsschmuck, Tischschmuck, Raumschmuck oder Trauerschmuck. Es werden also zahlreiche floristische Kunstwerke im historischen Ambiente des fränkischen 4-Seiten-Hofes zu bewundern sein.

Selbstverständlich ist an diesem Sonntag auch das Museum offen, so dass sich ein Besuch doppelt lohnt. Im Museumscafé gibt es fair gehandelten Kaffee und Kuchen sowie Erfrischungsgetränke, u.a. selbst gekelterten Apfelwein.

Handwerkertage und Live-Musik im Gruberhof

Wenn an Pfingsten zahlreiche Handwerker im Gruberhof ihre „Werkstatt“ einrichten, dann gibt’s was zu sehen … Jung und Alt sind eingeladen, den fingerfertigen Spezialisten an beiden Feiertagen über die Schulter zu schauen, mit ihnen zu plaudern und zu staunen, was man vor noch gar nicht so langer Zeit überall in direkter Nachbarschaft, wenn nicht sogar in der eigenen Familie, mit seiner Hände Arbeit hat herstellen können und müssen. Material- und Werkzeugkenntnis sowie Jahrhunderte alte Erfahrung waren vonnöten und „wie´s früher mal war“, das kann man an beiden Feiertagen erleben.

Besonders Familien aber auch Wander- oder Radfahrergruppen finden im Gruberhof im Raibacher Tal 22 in Groß-Umstadt ein ideales Ziel, denn nicht nur „Handwerk und Live-Musik“, sondern auch ein erstaunliches Museum, Geschichte und Gemütlichkeit laden zum Verweilen ein.

Im „Kaufmannsladen“ können sich Kinder wieder eine Naschtüte zusammenstellen lassen und für kleines Geld kaufen, selbstverständlich „schießt“ der Vereins-Bäcker am Pfingstsonntag wieder leckere Sauerteigbrote in den Steinofen ein, die dann am Nachmittag verkauft werden. Auch hier ist Zuschauen ausdrücklich willkommen. Zwischendurch lohnt sich der Rundgang durchs bürgerliche Wohnhaus und das Museum, Führungen durch die Ausstellungsräume sind jederzeit möglich. Besonders empfohlen sei die seit Ostern komplett neu gestaltete Ausstellung zum „Jüdischen Leben in Groß-Umstadt.“

Leckerer Spießbraten, Bratwurst oder Paprikagriller verwöhnen die Gaumen, Erfrischungsgetränke, selbst gekelterter Äppelwoi, Umstädter Wein, Fassbier und fair gehandelter Kaffee zum selbst gebackenen Kuchen machen den Aufenthalt wie immer auch kulinarisch zum Genuss. Wie immer sind alle Produkte „bio - regional - fair“.

An beiden Pfingstfeiertagen ist von 11 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Und wer die Musik von Creedence Clearwater Revival mag und erleben will, ist am Montagnachmittag ab 13 Uhr genau richtig. Ca. drei Stunden lang bringt „CREEDENCE forever“ die Superhits aber auch weniger bekannte Titel zu Gehör, präsentiert im authentischen, „handgemachten“ Sound der 70er - ohne Schnickschnack. Also, Spaß pur! Mehr: www.creedenceforever.de.

 

Ostermontag ist Saisoneröffnung im Gruberhof

 

Am Ostermontag, dem 17.04., um 11 Uhr öffnet der Gruberhof“ im Raibacher Tal 22 erstmals in diesem Jahr seine Pforten und lädt Familien, Wander- oder Radlergruppen herzlich ein, das beliebte Ausflugziel zu erkunden. Bis zum Kelterfest am 08. Oktober wird das Museum jeden Sonntag um 13 Uhr geöffnet sein und bei freiem Eintritt zum Besuch einladen. Wer das abwechslungsreiche Jahresprogramm schon mal vorab studieren möchte, findet Einzelheiten hier auf der Seite. Gäste, die mit dem Auto kommen, sind herzlich aufgefordert, auf dem direkt angrenzenden Hartplatz zu parken. Zufahrt über die Straße „Am Herrnberg“.

Der Umstädter Museums- und Geschichtsverein freut sich auch in diesem Jahr über viele Besucher, die durch die Ausstellungsräume schlendern und sich anschauen, welche Schätze das in Südhessen einmalige Museum zu zeigen hat. Handwerk, Landwirtschaft, Stadt- und Industriegeschichte sowie Archäologie geben einen guten Einblick in die lebendige Vergangenheit von Groß-Umstadt und die Region. Die Museumsführer werden Sie gerne begleiten und Auskunft geben. Besonders sehenswert und beeindruckend ist die komplett neu konzipierte Ausstellung zum jüdischen Leben in Groß-Umstadt. Dank der engen Zusammenarbeit mit dem Hessenpark konnten moderne Schauelemente aufgestellt werden. In der großen Scheune wird am Nachmittag für die Kinder „Tulpenbasteln“ angeboten, ein Flohmarkt mit Raritäten aus dem Museumsbestand lädt zum Stöbern ein.

Hier kann man sich Zeit nehmen, umherschweifen, plaudern und gemütlich verweilen. Selbstverständlich gibt es wieder einen deftigen Mittagsimbiss, den ganzen Tag über Grillbratwurst und leckeren, selbstgebackenen Kuchen. Grundsätzlich bietet der Verein Produkte aus der Region bzw. Kaffee aus fairem Handel an.

Die Band CoolRoxx ist zum zweiten Mal dabei, sie bietet als Cover-Band Rock- & Popklassiker vom Feinsten - aus den 80ern bis hin zu aktuellen Hits. Mit dem kraft- und gefühlvollen Gesang einer Sängerin und einem Sänger überzeugt die Band mit Songs von englischsprachigen Künstlern wie Toto, The Police, Melissa Etheridge, Sunrise Avenue, Rihanna oder Billy Idol aber auch mit ausgesuchten deutschen Hits von Silbermond, Christina Stürmer oder Andreas Bourani.

„Steine erzählen“

So lautet der Titel des Vortrages zur Umstädter Stadtgeschichte am Dienstag, den 11.04. um 20 Uhr im „Kuhstall“ des Gruberhofes, zu dem die Umstädter Runde im Museums- und Geschichtsverein alle Bürgerinnen und Bürger sehr herzlich einlädt.

Reiner Michaelis und Georg Brenner möchten mit dem Publikum einmal mehr durch die Stadt streifen und auf kleine, feine Besonderheiten hinweisen, die im Alltag ungesehen bleiben und doch viel zu erzählen haben. Stein als Baustoff ist seit jeher allgegenwärtig und dank seiner Beständigkeit Träger historischer Botschaften. Wer achtet schon auf Steinmetzzeichen aus dem 16./17. Jahrhundert? Wer weiß schon, was die 8 Kreuze auf den Kirchturmgiebeln mit Blick über den Marktplatz alles „erlebt und gesehen“ haben? Wer achtet schon drauf, dass im „Kommandantengässchen“ Umstädter Ziegelsteine eine Hausfassade zieren oder „In der Fahrt“ Sandstein zu dem zerfällt, was er einst war - Sand? Seit 2 Jahren gehört der Stadtfriedhof zum Landkreisprojekt „Gärten der Erinnerung“, und es sind die (Grab-)Steine, die uns so manches erzählen …

Ca. 60 Personen finden im „Kuhstall“ Platz, bitte haben Sie Verständnis, wenn wir aus Sicherheitsgründen den Einlass beschränken. Der Eintritt ist frei, Spenden für die vielfältigen Aufgaben des Museums- und Geschichtsvereins sind wie immer willkommen.

„Umstädter Mühlen“

Die „Umstädter Runde“ des Museums- und Geschichtsvereins lädt für Dienstag, den 14. März um 20 Uhr sehr herzlich zum nächsten Vortrag der Reihe „Umstädter Stadtgeschichte“ in den Gruberhof ein. In diesem ersten Teil seiner „Mühlengeschichte“ wird es um die drei Rauwiesen- und die drei Oberwiesenmühlen gehen. Die neun anderen „Umstadt-Mühlen“, also jene, die sich ebenfalls auf dem Gebiet des historischen Umstadt, der heutigen Kernstadt, befanden, werden in einem späteren, zweiten Vortrag vorgestellt.

Franz Huber wird jede Mühle mit Ersterwähnung, Standort des Anwesens und der Führung des Mühlbachs beschreiben. Zur Sprache kommen auch die Personen, die entweder einer Mühle ihren Namen gaben oder einen entscheidenden Impuls gaben, um ihren Aufbau voranzubringen. Dazu erläutert er die soziale Stellung des Müllers im Wandel der Herrschaftsverhältnisse: vom zeitlich gebundenen Einsatz eines Leibeigenen in einer bestehenden Mühle, hin zum gesicherten Betrieb einer Erbleihmühle mit dem Zugeständnis einer Erwerbszweigerweiterung über die Landwirtschaft bis zum Eigentumserwerb mit der Vollendung der Hofreite.

Ca. 60 Personen finden im „Kuhstall“ Platz, bitte haben Sie Verständnis, wenn wir aus Sicherheitsgründen den Einlass beschränken. Der Eintritt ist frei, Spenden für die vielfältigen Aufgaben des Museums- und Geschichtsvereins sind wie immer willkommen.

Opas Diashow

Die „Umstädter Runde“ des Museums- und Geschichtsvereins lädt alle Bürgerinnen und Bürger zum nächsten Vortrag zur Umstädter Stadtgeschichte in den Gruberhof ein. Vorgesehen und angekündigt war für Dienstag, den 14. Februar um 20 Uhr ein Beitrag zur Umstädter Fastnacht, der wurde aus organisatorischen Gründen ersetzt durch einen Diaabend mit Bildern aus dem Umstadt der 1960er Jahre.

Herbert Schlegelmilch wird tatsächlich seinen Diaprojektor aufbauen und längst vergessene Aufnahmen von der katholischen Kirche zu Groß-Umstadt zeigen und unterhaltsam und anschaulich kommentieren. Dabei ist u.a. eine Diaserie mit Fotos „vom Guss der Glocken bis zur Installation im Turm“ und eine mit „Gesichtern bei Prozessionen“ vor über 50 Jahren.

Der zweite Abschnitt des Vortrages befasst mich Fotos vom Hochwasser 1965, von markanten Gebäuden und, wenn das Publikum es wünscht, auch mit heiteren Berichten und Bildern von Festzügen und Fastnachtsveranstaltungen von vor einem halben Jahrhundert. Die Gelegenheit für jüngere Menschen, in die Zeit der Großeltern zurückzuschauen bzw. sich an eigene, längst vergangene Zeiten und Zeitgenossen zu erinnern.

Ca. 60 Personen finden im „Kuhstall“ Platz, bitte haben Sie Verständnis, wenn wir aus Sicherheitsgründen den Einlass beschränken. Der Eintritt ist frei, Spenden für die vielfältigen Aufgaben des Museums- und Geschichtsvereins sind wie immer willkommen.

Justitia und Prudentia

Vortrag zur kunstgeschichtlichen Bedeutung der Umstädter Rathausfiguren

Die „Umstädter Runde“ des Museums- und Geschichtsvereins lädt alle Bürgerinnen und Bürger zum nächsten Vortrag zur Umstädter Stadtgeschichte in den Gruberhof ein. Am Dienstag, den 10. Januar um 20 Uhr wird Norbert Kottmann sich in einem Lichtbildervortrag mit der kunstgeschichtlichen Bedeutung der Umstädter Rathausfiguren Justitia und Prudentia befassen.

Das Jahrhundert zwischen der Reformation und dem Dreißigjährigen Krieg, etwa die Zeit von 1520 bis 1620, war neben vielen Wirren auch eine wirtschaftliche und kulturelle Blütezeit in Deutschland. Diese kunstgeschichtlich „Renaissance“ genannte Epoche hat eine neue, geistreiche und gestaltungsfreudige Kunst hervorgebracht, die bis heute noch im Wesentlichen das Gesicht von vielen alten Marktplätzen und Straßen in unserem Land bestimmt. So entwickelte sich auch im südhessischen Raum zwischen den Residenzen Mainz, Aschaffenburg, Darmstadt und Heidelberg eine faszinierende Kunstlandschaft. Zwei herausragende Beispiele dafür finden sich mit dem Rathaus und dem Wambolt´schen Schloss in der Altstadt von Groß-Umstadt. Diese Renaissancebauten bilden ein einmaliges städtebauliches Ensemble, das in seiner baukünstlerischen Qualität weit über das Maß einer normalen Ackerbürgerstadt im Odenwald hinausgeht. Künstlerischer Höhepunkt dieser Blütezeit war die Aufstellung der beiden Personifikationen „Justitia“ und „Prudentia“ auf dem Umstädter Rathausdach. Die skulpturale Qualität dieser leicht überlebensgroßen Sandsteinfiguren beeindruckt noch heute, und auch der gelungene bauliche Kontext zur Architektur des Rathauses zeugt von einem außergewöhnlich guten Formgefühl.

Der Vortrag von Norbert Kottmann wird daher versuchen, auf methodisch vielfältige Weise die kunstgeschichtliche und künstlerische Bedeutung dieser Skulpturen herauszuarbeiten. Dazu gehört auch eine Analyse der bisherigen Rezeptionsgeschichte. Warum wurde bisher die Qualität der Arbeiten so wenig beachtet? Wie stehen die Umstädter Figuren im Vergleich zu anderen Werken ihrer Zeit da? Wer war der Auftraggeber? Warum streckt Justitia das Schwert so außergewöhnlich bedrohlich gen Himmel? Welche Funktion hatten die Skulpturen, und wie hat ein Bürger um 1600 sie gesehen?

Von Platons Tugendlehre bis zum manieristischen Formgefühl, von der kurpfälzischen Prunkliebe bis zum Umstädter Selbstbewusstsein, vom Odenwälder Buntsandstein bis zur künstlerischen Freiheit eines Bildhauers um 1600 spannt sich die thematische Bandbreite. Der nicht akademisch konzipierte Vortrag wird das Thema eher umkreisend einordnen und mit zahlreichen Bildvergleichen auch für Laien plausibel machen.

Ca. 60 Personen finden im „Kuhstall“ Platz, bitte haben Sie Verständnis, wenn wir aus Sicherheitsgründen den Einlass beschränken. Der Eintritt ist frei, Spenden für die vielfältigen Aufgaben des Museums- und Geschichtsvereins sind wie immer willkommen.

Adventsmarkt im Gruberhof

 

Stimmungsvolle Adventszeit für Groß und Klein hat der Umstädter Museums- und Geschichtsverein auch in diesem Jahr für das bevorstehende 2. Adventswochenende am 03. und 04.12. vorbereitet und leistet damit in heimeliger Atmosphäre einen familienfreundlichen Beitrag zum Groß-Umstädter Adventsgeschehen.

Zahlreiche Standbetreiber haben sich wieder angemeldet, und bieten auf Wunsch des Veranstalters hauptsächlich Selbstgebasteltes bzw. Selbstproduziertes wie Blumengestecke, Grußkarten, Wollmützen, Schmuck, selbst Genähtes aus Stoff und Filz, Keramik, schönes aus Wolle, Patchworkarbeiten, Papiersterne, live hergestellten Glasschmuck, Holzfiguren, Erzgebirge-Pyramiden, Marmeladen, Plätzchen, Pralinen und vieles mehr.

Darüber hinaus laden die vielen Nischen, Räume und Gebäude des 4-Seitenhofes alle Besucher jeden Alters zu einer spannenden Entdeckungsreise ein: In der Küche des Wohnhauses können insbesondere Kinder in der Weihnachtsbäckerei mit anpacken und - vom Herd in den Mund - die ofenfrischen Plätzchen vernaschen! In der Wohnstube wird geklöppelt und man kann Kinderspielzeug entdecken, mit dem Oma und Opa einst gespielt haben … In der „Küferei“ präsentiert der Museumsverein das aktuelle Sortiment an Umstadt-Büchern, dabei ist auch der druckfrische Band 10 der Reihe „autmundisstat“ mit 6 Beiträgen zur Stadtgeschichte.

Musik- und Gesangsbeiträge vom Ev. Posaunenchor und vom GSL-Chor stehen jeweils um 17 Uhr auf dem Programm, gegen 18 Uhr streift am Samstag die Knusperhexe umher, am Sonntag kommt der Nikolaus mit seinem Engel und einem wirklich großen Sack voller Überraschungen zu den Kindern. Im historischen Weinkeller wird Renate Filip am Sonntag um 15 Uhr Geschichten vorlesen, die feierliche Beleuchtung und Tannengrün sorgen rundum für vorweihnachtliche Stimmung.

Zum Aufwärmen gibt’s den obligaten Glühwein und einen eigens komponierten Rieslingpunsch, Kinder bekommen vom Museumsverein selbst gemixten alkoholfreien Früchtepunsch. Fürs leibliche Wohl sorgen wie im Vorjahr die Spielvereinigung mit Bratwurst und Pommes, der Museumsverein mit seinem Adventscafé im Kuhstall und manch andere Leckerei wird es auch bei den Ausstellern geben. Alles in allem gibt es 1001 Gründe, das 2. Adventswochenende jeweils zwischen 14 und 19 Uhr im Gruberhof zu genießen.

Kelterfest mit Apfelmost und Sauerkraut

 

Sehr herzlich eingeladen zum traditionsreichen Kelterfest sind auch in diesem Herbst alle Freunde des Gruberhofs in Groß-Umstadt. Der Museums- und Geschichtsverein heißt insbesondere Familien mit Kindern herzlich willkommen. Das Programm beginnt um 11 Uhr, ab 13 Uhr gibt’s Live-Musik mit der Band „Nobby & The Bobcats“.

„Erleben - Beobachten - Verstehen“ - lautet das Konzept des Musemsvereins. Hier wird gezeigt, wie aus frisch gelesenen Umstädter Äpfeln Saft und aus einem Stück Teig ein nahrhaftes Brot wird ... der Blick in den Steinofen ist ausdrücklich gewünscht. Gegen 16 Uhr werden die ca. 50 Brote verkauft. Vom frisch gekelterten Most dürfen alle Kinder gerne gratis probieren, und damit auch möglichst viele Besucher in den Genuss kommen, wird er ausschließlich zum Verzehr und nicht zum Mitnehmen verkauft.

Viele landwirtschaftliche Geräte, Werkstätten und das zeithistorische Museum laden zum Staunen und Plaudern ein, geschulte Museumsführer stehen für Rundgänge und Fachgespräche gerne zur Verfügung. Selbstverständlich ist auch das bürgerliche Wohnhaus geöffnet, letztmalig ist die Sonderausstellung „Alles für den A…. - Sitzmöbel aus 2 Jahrhunderten“ im gesamten Museumsareal zu bestaunen.

Wie immer ist auch fürs leibliche Wohl bestens gesorgt: Das am „Brauchtumstag“ Anfang September eingelegte Sauerkraut wird mit Kammrippchen zum deftigen Mittagessen gereicht und, solange der Vorrat reicht, auch portionsweise verkauft. Alternativ gibt es Grillbratwurst. Selbstverständlich erwartet alle Gäste wieder die beliebte Kuchenauswahl zum fair gehandelten Kaffee.

Dieses Kelterfest ist eine von 76 Aktionen in Hessen zum bundesweiten „Tag der Regionen“.

Ab 13 Uhr gibt’s Live-Musik mit der Band „Nobby & The Bobcats“. Ihr Mix aus Rock’n Roll, Boogie Woogie, Evergreens und Deutschem Schlager sorgt für beste Unterhaltung. Eine Combo, die nicht alles so ernst nimmt und es versteht, das Publikum in die wilden 50er und 60er Jahre zu entführen.

Sonderausstellung Sitzmöbel

Im Gruberhof-Museum gibt es über 80 verschiedene Sitzmöbel aus über zwei Jahrhunderten! Die Sonderausstellung unter dem markanten Titel „Alles für den A….“ ist noch bis zum Saisonende im Oktober (Kelterfest, 09.10., 11-18 Uhr) jeweils sonntags von 13-18 Uhr bei freiem Eintritt zu bestaunen. Neben Stühlen werden Schemel (Hocker), Truhen, Bänke und unzählige Sonderformen wie Sessel (Fauteuil), Sofa aber auch Toilettenstühle zu den Sitzmöbeln gezählt und ausgestellt. Die Sitzmöbel verteilen sich über den ganzen Gruberhof, sie sind gekennzeichnet und beschrieben nach Art, Stil, Herstellungszeitraum und Art der Herstellung.

Wie immer haben viele fleißige Hände die Möbel zusammengestellt, gereinigt und arrangiert, das Konzept, die Recherche, die Ausschilderung der Objekte und die Dokumentation in einem kleinen Katalog sind das Werk von Arnold Straub.

„Mit dem Ende des Nomadenlebens“, so schreibt er, „beginnt die Geschichte des Hausbaus und damit stabiler Möbel. Die Truhe war wohl das erste Möbelstück überhaupt. Aus dem reinen Aufbewahrungsbehälter wurde schnell eine Sitzgelegenheit. Bald kamen der Stuhl und weitere Zweckformen hinzu wie Schemel (Hocker), Bank, Sessel oder Sofa.“

Beim Rundgang durch die Scheune und die Ausstellungsräume erkennt man die Ausstellungsstücke an den farblich markierten Hinweistafeln, zu denen es im Katalog jeweils ein Foto und weitere Erläuterungen gibt, etwa zu den unterschiedlichen Möbelstilen.

Wechselnde Öffnungszeiten

Das Museum Gruberhof in Groß-Umstadt bietet in den kommenden Wochen ein vielfältiges Programm, bleibt aber an einigen Sonntagen auch geschlossen.

Grundsätzlich ist das Museum im Raibacher Tal jeden Sonntag ab 13 Uhr geöffnet, der Bummel durch die Ausstellungsräume und das Gespräch bei Kaffee und Kuchen findet immer mehr Liebhaber. Radfahrergruppen, Familien mit ihrem Besuch und historisch interessierte Menschen kommen gezielt, um sich auf eine kleine Zeitreise in die Umstädter Geschichte zu begeben, die vielen Eltern und Großeltern ja noch aus eigenem Erleben vertraut ist.

An den beiden folgenden Sonntagen, am 11.09. und 18.09., bleibt das Museum geschlossen, weil Groß-Umstadt zum Bauernmarkt und Winzerfest die ganze Aufmerksamkeit verdient. Am 25.09. und 02.10. ist dann wieder normaler Sonntagsbetrieb, der mit dem Kelterfest am 09. Oktober seinen Saisonabschluss findet.

Bis dahin ist noch die Sonderausstellung „Hier sitzen Sie richtig - Sitzmöbel im Gruberhof aus über zwei Jahrhunderten!“ zu sehen, eine hochwertige und erstaunliche Übersicht mit über 80 verschiedenen Sitzmöbeln. Dazu gehören bemerkenswert unterschiedliche Stühle, Schemel (Hocker), Truhen, Bänke und unzählige Sonderformen wie Sessel (Fauteuil), Sofa aber auch Toilettenstühle. Die Sitzmöbel verteilen sich über den ganzen Gruberhof, sie sind gekennzeichnet und beschrieben nach Art, Stil, Herstellungszeitraum und Art der Herstellung.

Jeweils am 1. Sonntag im Monat lädt Heidelore Andres ab 14 Uhr zum Spinn- und Strickcafé ein.

Theater und Brauchtumstag im Museum Gruberhof

Wechselnde Öffnungszeiten

Das Museum Gruberhof in Groß-Umstadt bietet in den kommenden Wochen ein vielfältiges Programm, bleibt aber an einigen Sonntagen auch geschlossen.

Grundsätzlich ist das Museum im Raibacher Tal jeden Sonntag ab 13 Uhr geöffnet, der Bummel durch die Ausstellungsräume und das Gespräch bei Kaffee und Kuchen findet immer mehr Liebhaber. Radfahrergruppen, Familien mit ihrem Besuch und historisch interessierte Menschen kommen gezielt, um sich auf eine kleine Zeitreise in die Umstädter Geschichte zu begeben, die vielen Eltern und Großeltern ja noch aus eigenem Erleben vertraut ist.

Am kommenden Samstag, den 27. August, findet abends um 20 Uhr eine Openair-Theatervorstellung des UmStadtMarketings statt, eine Musiktheaterkomödie „Don Camillo und Calzone“. Dafür wird der ganze Innenhof benötigt, weshalb am Sonntag, den 28.08. das Museum geschlossen bleibt.

Am Sonntag drauf, den 04. September gehts dann wieder rund im Vierseitenhof, wenn der Umstädter Museums- und Geschichtsverein zum Brauchtumstag einlädt, der um 11 Uhr beginnt. An diesem Tag stehen Klassiker aus dem alltäglichen Leben von einst auf dem Programm, im Steinofen wird Brot gebacken, vor der Schmiede werden Waffeln vom sprichwörtlichen „Waffeleisen“ eines alten Küchenherdes feil geboten. Im Hof wird Weißkraut geschnitten und eingelegt, insbesondere für Kinder zum selber Ausprobieren gibt es eine großmütterliche Bohnenschnippel- und Äpfelschälmaschine. Auch ein Kräuter- & Likör-Stand wird aufgebaut und im Kaufmannsladen dürfen sich die Kinder Naschtüten ganz nach eigenen Vorstellungen abfüllen lassen, wie man sie aus den 50-Jahren des vorigen Jahrhundert kennt ... Zum Mittagessen wird eine leckere Kartoffelsuppe vorbereitet, nicht fehlen dürfen die klassische Bratwurst und Kaffee und Kuchen …

An den beiden folgenden Sonntagen, am 11.09. und 18.09., bleibt das Museum wieder geschlossen, weil Groß-Umstadt zum Bauernmarkt und Winzerfest die ganze Aufmerksamkeit verdient. Am 25.09. und 02.10. ist dann wieder normaler Sonntagsbetrieb, der mit dem Kelterfest am 09. Oktober seinen Saisonabschluss findet.

Bis dahin ist noch die Sonderausstellung „Hier sitzen Sie richtig - Sitzmöbel im Gruberhof aus über zwei Jahrhunderten!“ zu sehen, eine hochwertige und erstaunliche Übersicht mit über 80 verschiedenen Sitzmöbeln. Dazu gehören bemerkenswert unterschiedliche Stühle, Schemel (Hocker), Truhen, Bänke und unzählige Sonderformen wie Sessel (Fauteuil), Sofa aber auch Toilettenstühle. Die Sitzmöbel verteilen sich über den ganzen Gruberhof, sie sind gekennzeichnet und beschrieben nach Art, Stil, Herstellungszeitraum und Art der Herstellung.

Jeweils am 1. Sonntag im Monat lädt Heidelore Andres ab 14 Uhr zum Spinn- und Strickcafé ein.

Floristenkunst im Gruberhof

Auch in diesem Jahr werden die Absolventen der dualen Berufsausbildung „Floristin/Florist“ ihre Abschlussprüfung im Gruberhof in Groß-Umstadt ablegen und am Wochenende ihre Arbeiten öffentlich ausstellen. Der Umstädter Museums- und Geschichtsverein war schon 2015 Gastgeber, und auch in diesem Sommer lädt er gemeinsam mit dem Prüfungsausschuss für Floristen/Floristinnen der Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, sich die Blumenkunst im historischen Ambiente anzuschauen. Geöffnet ist der Gruberhof - wie jeden Sonntag - am 10. Juli von 13 bis 18 Uhr.

Die Floristenausbildung dauert in der Regel drei Jahre, die Prüfung besteht aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil. Der schriftliche Teil ist abgeschlossen, den praktischen Teil werden die Auszubildenden am Freitag hinter verschlossenen Türen im Gruberhof absolvieren. Drei Arbeitsproben sind anzufertigen: „Binden eines Straußes“, „Fertigen einer gesteckten Gefäßfüllung“ und „Bepflanzen eines Gefäßes“ (Foto), hinzu kommt eine „komplexe Prüfungsaufgabe“ nach Wahl aus den Aufgabenfeldern: Hochzeitsschmuck, Tischschmuck, Raumschmuck oder Trauerschmuck. Bei sieben Auszubildenden werden also 28 floristische Arbeiten rund um den fränkischen 4-Seiten-Hof zu bewundern sein.

Selbstverständlich ist am Sonntag auch das Museum offen, so dass sich ein Besuch allemal lohnt. Im Museumscafé gibt es fair gehandelten Kaffee zum Kuchen sowie Erfrischungsgetränke, u.a. selbst gekelterten Apfelwein.

Rundgang - „Wenn alle Brünnlein fließen“

Unter diesem Titel hatte Margret Fengel am 12. April einen stadtgeschichtlichen Vortrag im Museum Gruberhof gehalten und sich u.a. damit befasst, wie das Trinkwasser in die Umstädter Haushalte kam. So manche Quellen und Brunnen zeugen noch heute von Zeiten, in denen der Mensch zum Wasser ging und nicht umgekehrt. Diesen Spuren zu folgen, lädt die Referentin alle Bürgerinnen und Bürger sehr herzlich ein.

Der bereits am Vortragsabend angekündigte Rundgang wird am Dienstag, den 28. Juni stattfinden, Treffpunkt ist um 17 Uhr am „Biet“, dem Umstädter Marktbrunnen. Weiter geht’s durch die Steinbornshohl zum Jugendstil-Wasserwerk am Knoß, das eigens geöffnet und von Innen zu besichtigen sein wird. Abschluss ist im Gruberhof, feste Schuhe sind ratsam. Anmeldung ist nicht erforderlich, Fragen bitte an Margret Fengel unter 06078 2101.

Museum bleibt am 26. Juni geschlossen

Das Museum bleibt am Sonntag, den 26. Juni geschlossen. Die ganze Stadt feiert an diesem Wochenende São João, das Johannisfest der Portugiesen.

Selbstverständlich geht der Museumsbetrieb am So., den 03.07. weiter, ab 13 Uhr sind die Ausstellungsräume und das Café im „Kuhstall“ geöffnet. Ab 14 Uhr lädt Heidelore Andres, wie jeden 1. Sonntag im Monat, zum Spinn- und Strickcafé ein, auch das Reparaturcafé der Umstädter Ehrenamtsagentur steht an diesem Tag wieder mit Rat und Tat zur Verfügung.

Pfingsten - Handwerkertage und Live-Musik

Drechsler, Schmied, Filzerin und Co. - Pfingstmontag spielen „CREEDENCE forever“

Polsterer, Schuster oder Blechschmied - wie die früher gearbeitet und was sie hergestellt haben, wer weiß das schon? Schaut man ihnen zu und spricht man mit ihnen, mit den wenigen, die das noch können, kommt man schnell ins Staunen: Sie beeindrucken durch umfassende Materialkenntnis und flinke Fingerfertigkeit, sie nutzen Jahrhunderte alte Erfahrung und können gut unterscheiden zwischen Eile und Weile. Sie lassen sich während der Pfingstfeiertage gerne auf die Finger schauen und erklären Jung und Alt „wie´s früher mal war“.

Besonders Familien aber auch Wander- oder Radlergruppen finden im Gruberhof im Raibacher Tal 22 in Groß-Umstadt ein ideales Ziel, denn nicht nur „Handwerk und Live-Musik“, sondern auch ein erstaunliches Museum, Geschichte und Gemütlichkeit laden zum Verweilen ein.

Selbstverständlich „schießt“ der Vereins-Bäcker an beiden Pfingstfeiertagen wieder leckere Sauerteigbrote in den Steinofen ein, die dann am Nachmittag verkauft werden. Auch hier ist Zuschauen willkommen, an manchen Handwerkerstationen ist es auch möglich, mal selbst Hand anzulegen. Zwischendurch lohnt sich der Rundgang durchs bürgerliche Wohnhaus und das Museum, Führungen durch die Ausstellungen sind jederzeit möglich. Leckerer Spießbraten mit Schwedensalat, Bratwurst oder Paprikagriller verwöhnen die Gaumen, Erfrischungsgetränke, selbst gekelterter Äppelwoi, Umstädter Wein, Fassbier und fair gehandelter Kaffee zum Kuchen machen den Aufenthalt wie immer auch kulinarisch zum Genuss. Wie immer sind alle Produkte „bio - regional - fair“.

Sonderausstellung „Alles für den A…. - Hier sitzen Sie richtig“

Im Gruberhof-Museum gibt es über 80 verschiedene Sitzmöbel aus über zwei Jahrhunderten! Die Sonderausstellung unter dem markanten Titel „Alles für den A….“ wird Pfingsten eröffnet und bis zum Saisonende im Oktober zu bestaunen sein. Neben Stühlen werden Schemel (Hocker), Truhen, Bänke und unzählige Sonderformen wie Sessel (Fauteuil), Sofa aber auch Toilettenstühle zu den Sitzmöbeln gezählt und ausgestellt. Die Sitzmöbel verteilen sich über den ganzen Gruberhof, sie sind gekennzeichnet und beschrieben nach Art, Stil, Herstellungszeitraum und Art der Herstellung.


An beiden Pfingstfeiertagen ist von 11 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Und wer die Musik von Creedence Clearwater Revival mag und erleben will, ist am Montagnachmittag ab 13 Uhr genau richtig. Ca. drei Stunden lang bringt „CREEDENCE forever“ die Superhits aber auch weniger bekannte Titel zu Gehör, präsentiert im authentischen, „handgemachten“ Sound der 70er - ohne Schnickschnack. Also, Spaß pur! Mehr: www.creedenceforever.de.

„Eine scharfe Sache“

Vortrag: „Kissner-Scheren aus Groß-Umstadt“

Die „Umstädter Runde“ des Museums- und Geschichtsvereins lädt alle Bürgerinnen und Bürger sehr herzlich zum nächsten Vortrag in den Gruberhof ein. Am Dienstag, den 03. Mai um 20 Uhr wird Gisela Menge über die global agierende Scherenschmiede „Kissner“ berichten, und damit ein ruhmreiches Kapitel der Umstädter Industriegeschichte aufschlagen.

SCHEREN aus Groß-Umstadt? Aber ja, und dazu noch in bester Qualität! Ab Mitte des 19. Jahrhunderts begann Balthasar Kissner, Scheren für den gewerblichen Bedarf zu produzieren und legte den Grundstock für eine hundertjährige Erfolgsgeschichte. Sie steht im Mittelpunkt des Vortrags, der den Aufstieg, aber auch die Krisen des Betriebs beleuchten wird, wie auch die Leistungen der jeweiligen Firmeninhaber.

Und was machte die Kissner-Scheren so speziell? Gab es ein Produktionsgeheimnis? Welche Details über die Herstellung und die Abläufe in der Umstädter Scherenschmiede konnten die Recherchen zu Tage fördern? Wie war der Vertrieb organisiert? Wer waren die Kunden? Und wie lebten die Fabrikantenfamilien in ihrem Umstädter Umfeld?

Dass es auch heute noch gute Gründe gibt, sich an diese besondere ehemalige Umstädter Firma zu erinnern, will der mit vielen Fotos begleitete Vortrag belegen.

Ca. 60 Personen finden im „Kuhstall“ Platz, bitte haben Sie Verständnis, wenn wir aus Sicherheitsgründen den Einlass beschränken. Der Eintritt ist frei, Spenden für die vielfältigen Aufgaben des Museums- und Geschichtsvereins sind wie immer willkommen.

„Wenn alle Brünnlein fließen …“

Die Geschichte des Wassers in Groß-Umstadt

Die „Umstädter Runde“ des Museums- und Geschichtsvereins lädt alle Bürgerinnen und Bürger sehr herzlich zum nächsten Vortrag in den Gruberhof ein. Am Dienstag, den 12.04. um 20 Uhr wird Margret Fengel über die Geschichte des Wasser in Groß-Umstadt plaudern, und damit ein ganz elementares Kapitel der Umstädter Stadtgeschichte thematisieren.

Denn Wasser ist ´die´ natürliche Ressource und schlicht und ergreifend das Nahrungsmittel Nr. 1. In unseren Breiten ist noch reichlich Wasser vorhanden, es gelingt uns auch immer besser, es in Klärwerken zu reinigen. Doch gibt es Regionen, in denen Wasser eine knappe Kostbarkeit ist, mitunter auch verschwendet oder irreversibel verschmutzt wird. Hochaktuelle Themen, die allerdings nur als Hintergrundfolie für den Vortrag dienen.

„Denn“, so Margret Fengel, „wir leben in Groß-Umstadt und wollen erfahren, wie das Wasser in die Umstädter Haushalte kam, das war nämlich erst 1905.“ Sie wird u.a. die ursprünglichen Wasserquellen und Brunnen ansprechen, die einst der Wasserversorgung dienten; sie wird über den Bau des Marktbrunnens berichten, und zeigen, wie mühsam die Materialbeschaffung war, welche Kosten für die Arbeiter anfielen und dass und warum Brunnenmeister eingesetzt wurden. Natürlich wird sie auch aufklären, woher das Biet sein Wasser bekam und was sich dann zu Beginn des 20. Jahrhunderts änderte, als nicht mehr die Menschen zum Wasser gingen, sondern es zu ihnen ins Haus kam.

Ca. 60 Personen finden im „Kuhstall“ Platz, bitte haben Sie Verständnis, wenn wir aus Sicherheitsgründen den Einlass beschränken. Der Eintritt ist frei, Spenden für die vielfältigen Aufgaben des Museums- und Geschichtsvereins sind wie immer willkommen.

Das gesamte Vortrags- und Veranstaltungsprogramm des Museumsvereins finden Sie hier auf der Homepage. Im Onlineshop können Sie auch die Bücher bestellen, in denen alle bisherigen Vorträge gesammelt sind und von denen z. T. nur noch Restexemplare vorrätig sind.

 

Saisoneröffnung im Gruberhof

Nur Ostermontag aber mit Live Musik!

Traditionell beginnt an Ostern die Saison im Umstädter Museum „Gruberhof“. In diesem Jahr geht es aber erst am Ostermontag, den 28.03., los. „Am Sonntag lassen wir noch zu“, hatte der Vorstand entschieden, „der gehört den Familien, außerdem liegt Ostern in diesem Jahr so früh, dass wir mal probieren wollen, ob auch ein Tag für die Auftaktveranstaltung ausreicht.“

Los geht’s also am Montag um 11 Uhr, die Gäste erwartet wie immer ein buntes Programm, alle Ausstellungsräume wurden aus dem Winterschlaf geholt, das Museum kann sich wieder sehen lassen …

Wie immer geht es darum, im Hof oder im „Kuhstall“ bei deftigem Bauernfrühstück, einer Bratwurst oder leckerem Kuchen gemütlich zusammenzusitzen, ab 13 Uhr sorgt die Band CoolRoxx mit Popklassikern für beste Unterhaltung.

Dringend empfohlen wird ein Rundgang durchs Wohnhaus, das sich wie immer sehr schön dekoriert präsentiert, diesmal werden dort außerdem ein Dampfmaschinenmodell in Aktion und eine Ostereierausstellung zu bewundern sein, rund um den Küchentisch finden alle Kinder Platz, die bunte Holzperlen zu kleinen Schmuckstücken verarbeiten möchten.

In der großen Scheune gibt es wieder einen Flohmarkt mir Raritäten aus dem Museumsbestand, selbstverständlich sieht es der Verein besonders gern, wenn viele Besucher durch die Museumsräume schlendern und sich anschauen, welche Schätze das in Südhessen einmalige Museum zu zeigen hat. Handwerk, Landwirtschaft, Stadt- und Industriegeschichte sowie Archäologie geben einen guten Einblick in die lebendige Vergangenheit von Groß-Umstadt. Die Museumsführer werden sie gerne begleiten und Auskunft geben.

Die Band CoolRoxx ist erstmals im Gruberhof zu Gast, sie bietet als Cover-Band Rock- & Popklassiker vom Feinsten - aus den 80ern bis hin zu aktuellen Hits. Mit dem kraft- und gefühlvollen Gesang einer Sängerin und einem Sänger überzeugt die Band mit Songs von englischsprachigen Künstlern wie Toto, The Police, Melissa Etheridge, Sunrise Avenue, Rihanna oder Billy Idol aber auch mit ausgesuchten deutschen Hits von Silbermond, Christina Stürmer oder Andreas Bourani.

 

„Umstädter Straßen, nach Fluren benannt“

So lautet der Titel des Vortrages zur Umstädter Stadtgeschichte am Dienstag, den 15.03. um 20 Uhr im „Kuhstall“ des Gruberhofs, zu dem Referent Reiner Michaelis und die Umstädter Runde im Museums- und Geschichtsverein alle Bürgerinnen und Bürger sehr herzlich einladen.

89 von 322 Straßen in Groß-Umstadt und den Stadtteilen tragen Namen, die sich an alten Flurbezeichnungen orientieren. Sie durchziehen das ganze Alphabet, von A wie „Am Brüchelsteg“ bis Z wie „Ziegelwaldweg“; Reiner Michaelis wird sich in seinem Vortrag allerdings auf die 45 Straßennamen von Umstadt beschränken. Er wird aufzeigen, wo und wie diese Straßen verlaufen, deren jeweilige Bedeutung sprach- und bedeutungsgeschichtlich ableiten und je ein Beispiel aus den Parzellenkarten der Jahre 1864 ff vorstellen. In ergänzenden Info-Blöcken zur Vergabe von Straßennamen, zur Flur- und Sprachgeschichte kommen auch die historischen Hintergründe und Zusammenhänge kurz zur Sprache. Gelegentlich eingeflochtene Abbildungen und Luftaufnahmen geben Einblick in die veränderte Flächennutzung.

Ca. 60 Personen finden im „Kuhstall“ Platz, bitte haben Sie Verständnis, wenn wir aus Sicherheitsgründen den Einlass beschränken. Der Eintritt ist frei, Spenden für die vielfältigen Aufgaben des Museums- und Geschichtsvereins sind wie immer willkommen.

Mitgliederversammlung

Sehr herzlich lade ich zur Mitgliederversammlung des Umstädter Museums- und Geschichtsvereins e.V. ein, die am Fr. 04. März 2016 um 20 Uhr im „Kuhstall“ des Gruberhofs, 64823 Groß-Umstadt, Raibacher Tal 22, stattfindet.

Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Totenehrung
  3. Bericht des 1. Vorsitzenden
  4. Aussprache zu TOP 3
  5. Kassenbericht
  6. Bericht der Kassenprüfer
  7. Aussprache zu TOP 5 und 6
  8. Entlastung des Vorstandes
  9. Neuwahl eines Kassenprüfers
  10. Planung und Programm 2016
  11. Verschiedenes

Wir freuen uns auf rege Teilnahme.

Mit freundlichen Grüßen
gez.: Reiner Schütz, 1. Vorsitzender

„Totenbrauchtum in Umstadt“

… vom Neolithikum bis in die Neuzeit

So lautet der Titel des Vortrages zur Umstädter Stadtgeschichte am Dienstag, den 23.02. um 20 Uhr im „Kuhstall“ des Gruberhofs, zu dem Referent Arnold Straub und die Umstädter Runde im Museums- und Geschichtsverein alle Bürgerinnen und Bürger sehr herzlich einladen.

Seit vielen tausend Jahren leben – und sterben – Menschen in unserer Gegend. Jede Epoche hatte ein anderes Verständnis vom Tod und ging anders damit um, und so entstanden unterschiedliche Sterbe- und Bestattungsbrauchtümer. Ihnen gemeinsam war, dass sie den Einzelnen und die Gemeinschaft in einer krisenhaft erlebten Phase stützen sollten, dem Seelenheil des Verstorbenen und dem Schutz der Lebenden vor den Toten dienten.

Die Brauchtümer änderten sich natürlich im Laufe der Zeit. Teils entwickelten sie sich einfach weiter oder unterlagen „modischen“ Ansichten, teils wurden aber auch fremde Bestattungskulturen übernommen oder aufgezwungen. So wurden im frühen Mittelalter mit der Verbreitung des Christentums archaische und vorchristliche Vorstellungen vielfach in das kirchlich sanktionierte Brauchtum integriert.

Arnold Straub wird auf die Brauchtümer in den signifikanten Epochen vom Neolithikum bis in die Neuzeit eingehen und zeigen, was davon in Umstadt erhalten blieb.

Ca. 60 Personen finden im „Kuhstall“ Platz, bitte haben Sie Verständnis, wenn wir aus Sicherheitsgründen den Einlass beschränken. Der Eintritt ist frei, Spenden für die vielfältigen Aufgaben des Museums- und Geschichtsvereins sind wie immer willkommen.

Das gesamte Vortrags- und Veranstaltungsprogramm sowie die Bücher, in denen alle bisherigen Vorträge gesammelt sind, finden Sie hier auf der Homepage.

„Plauderei zur Umstädter Fassenacht“

Am 19.01. Lichtbilder statt Vortrag im Gruberhof

Angekündigt im Programm der beliebten Vortragsreihe zur Umstädter Geschichte hat der Museumsverein für Dienstag, den 19.01. einen Beitrag von Wilfried Köbler zum „karolingischen Umstadt“. Der muss leider verschoben werden. Stattdessen lädt die Umstädter Runde an eben diesem Dienstagabend sehr herzlich zu einer unterhaltsamen Plauderei mit Reiner Schütz ein, der eine Auswahl von Lichtbildern zur Umstädter Fassenacht zeigen und kommentieren wird.

Im Bildarchiv des Vereins befinden sich echte Raritäten aus der Zeit, als die Fastnachtsbälle und -veranstaltungen noch gesellschaftliche Höhepunkte im Umstädter Kulturprogramm waren. Wer sich selbst an diese „närrische“ Zeit, die „tollen“ Geschichten rund um das Karnevalstreiben und die daran beteiligten Personen erinnern kann bzw. sie im Rückblick kennen- und nacherleben möchte, ist herzlich eingeladen, ab 20 Uhr dabei zu sein. Alle Besucher dürfen sich auf einen kurzweiligen und unterhaltsamen Abend freuen, Mitplaudern oder einfach nur Zuhören beim „Gebabbel“ der Eingeweihten ist ausdrücklich erwünscht.

Ca. 60 Personen finden im „Kuhstall“ Platz, der Veranstalter bittet um Verständnis, wenn der Einlass aus Sicherheitsgründen beschränkt werden muss. Der Eintritt ist frei, Spenden für die vielfältigen Aufgaben des Museums- und Geschichtsvereins sind wie immer willkommen.